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Auf Initiative des Fraktionsvorsitzenden Alexander Funk wird das Bundesverkehrsministerium die Realisierung der Machbarkeitsstudie in die Verantwortung der Landesregierung übertragen und mit einer Million Euro fördern. 

Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat in seiner Bereinigungssitzung Ende letzten Jahres eine Machbarkeitsstudie zur Bahnverbindung Brüssel-Luxemburg-Saarbrücken-Straßburg und dem Ausbau der Bahnverbindung Saarbrücken-Frankfurt-Flughafen beschlossen. Alexander Funk hat sich in Berlin für diese Mittel eingesetzt. In Berlin hat er nun wiederholt Kontakte genutzt und durch viele Gespräche erreicht, dass die Zuwendung in Höhe von einer Million Euro für die Machbarkeitsstudie direkt ins Saarland fließt und vor Ort beauftragt werden kann. Die CDU-Fraktion erwartet nun eine zügige Beauftragung der Studie durch die Landesregierung.

„Eine direkte Zugverbindung zwischen den europäischen Metropolen Brüssel und Straßburg über Luxemburg und Saarbrücken würde die strukturelle Anbindung der Region Saar-Lor-Lux deutlich verbessern. Kurze Wege sind in einem Europa ohne Grenzen essenziell. Die Machbarkeitsstudie ist der Auftakt für eine schnellere und direkte Anbindung des Saarlandes und Großregion an die europäischen Knotenpunkte. Daraus kann ein echter Vorteil und Standortfaktor für das Saarland werden“, sagt Alexander Funk.  Zentral für das Saarland sei darüber hinaus eine schnelle Bahnverbindung nach Frankfurt. Sollten die beiden großen Verkehrsprojekte in Zukunft realisiert werden, würde die Anbindung des Saarlandes und die Relevanz unserer Region im Herzen Europas in erheblichem Maße gestärkt werden.

AfD: ICE Verbindung Berlin – Paris muss über Saarbrücken geführt werden

Bahnchef Lutze verkündet: Ab 2024 soll die ICE-Sprinterbindung von Berlin nach Frankfurt bis Paris verlängert werden. Das darf nur über Saarbrücken erfolgen, fordert der Fraktionsvorsitzende der AfD Landtagsfraktion, Josef Dörr. Die AfD-Fraktion appelliert an den Bundesverkehrsminister, seinen Einfluss der Bahn gegenüber zu Gunsten des Saarlandes geltend zu machen. Insbesondere Bundeswirtschaftsminister Altmeier, ein Saarländer, sei nun gefragt.

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