Bild: LSU Saar

Der Vorstand des Landesverbands Saarland der Lesben und Schwulen in der Union (LSU) wurde im Rahmen einer Landesmitgliederversammlung neu gewählt. Der 36-jährige Thomas W. Schmitt aus Neunkirchen wurde dabei einstimmig im Amt des Landesvorsitzenden bestätigt.

Schmitt war erstmals zum Jahresbeginn 2019 in das Amt des Landesvorsitzenden gewählt worden und hat den Landesverband mit seinen ebenfalls in ihren Ämtern bestätigten Stellvertretern Konrad Bauer und Henning Fries in den letzten zweieinhalb Jahren angeführt. Christian Gebhardt-Eich ist als Landesschatzmeister weiterhin für die finanziellen Angelegenheiten des Landesverbands zuständig. Sein Mann Stefan Eich wurde erneut als Beisitzer gewählt, der künftig auch weiter in der Funktion des Landesgeschäftsführers operative Aufgaben des Verbands übernehmen soll.

Zudem wählten die Mitglieder weitere Beisitzer, darunter Svenja Welsch, Kathrin Brandt und Denis Kern die erneut im Vorstandsteam mitarbeiten. Weitere Beisitzer und Neu im Vorstand sind Tobias Flick, Karl Terrollion, Torsten Käufer, Sandra Garn sowie Kathrin Schmidt, die als Pressesprecherin künftig die Pressearbeit des Landesverbands organisieren wird. Mit nunmehr dreizehn statt zuvor noch acht Vorstandsmitgliedern sowie zwei weiteren Frauen stellt die LSU Saar ihr Führungsteam damit insgesamt breiter auf.

„Der Anspruch mit dem ich zusammen mit meinem Vorstandsteam 2019 angetreten bin, war es vor allem gute Kontakte und einen steten Dialog mit den Organisationen, Verbänden und Anlaufstellen für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transidente und intergeschlechtliche Menschen in unserem Bundesland zu führen, um so auch Impulse für die inhaltliche Arbeit zu gewinnen, uns zu positionieren und eigenständig Themen zu entwickeln und voranzubringen“, so der alte und neue Vorsitzende Thomas W. Schmitt. Ich denke das ist uns mit zahlreichen Vor-Ort-Terminen, Gesprächen und daraus konkret an die Landespolitik gerichteten Forderungen mehr als gut gelungen.“

Gerade auch im engen Austausch mit der CDU-Landtagsfraktion habe man ganz konkrete Punkte wie die diskriminierungsfreie Blutspende für homosexuelle Männer, die Aufklärungsarbeit und Bewusstseinsbildung beim Thema Aids und HIV sowie die Förderung von Akzeptanz und Vielfalt unter anderem im Rahmen des dafür erarbeiteten Landesaktionsplans über parlamentarische Initiativen im saarländischen Landtag mit voranbringen können.

Schmitt betont, dass der Landesvorstand bei den für die LSU wichtigen Themen mit genau dieser stark auf Themen, Inhalte und auf das tatsächliche politische Vorankommen konzentrierten Arbeit weitermachen will. „Am Ende zählt, was wir für die Menschen, für die wir unsere Arbeit machen, konkret bewegen und erreichen konnten. Darauf allein kommt es an!“

So hat die Landesmitgliederversammlung mit Blick auf die Zeit nach der Landtagswahl im März 2022 ein Positionspapier zur LSBTI-Politik im Saarland beschlossen, welches der neu gewählte Vorstand auch als Arbeitsprogramm für die kommenden Jahre verstanden wissen will.

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