v.l.n.r. Rudolf Müller, Stefan Spaniol, Michael Scholl Foto: Jennifer Weyland, Union Stiftung
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Ein Verein aus Lisdorf darf sich über 10.000 Euro freuen: Bei ihrem diesjährigen Empfang für kommunale Ratsmitglieder gab die Union Stiftung in Saarbrücken den ersten Träger ihres neu geschaffenen Kommunalpreises bekannt. Die Auszeichnung geht an den Verein „Lisdorf … alles im grünen Bereich e.V.“ und dessen Projekt „LisDORFhaus – Dorfgemeinschaftshaus“.

Ausgeschrieben war der Preis unter dem Motto „Bürgerengagement neu gedacht“. Vereine und Initiativen aus dem gesamten Saarland konnten sich mit ihren Vorhaben bewerben, insgesamt gingen 26 Bewerbungen ein. Vorstandsmitglied Rudolf Müller verkündete den Sieger vor rund 150 Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitikern. Die feierliche Übergabe soll im Herbst in Lisdorf selbst stattfinden.

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Mit der Ehrung will die Stiftung gezielt jene Projekte in den Vordergrund rücken, die das Zusammenleben in den Kommunen stärken und auf ehrenamtlichem Engagement fußen. Der Preis ergänzt ein Angebot, das die Union Stiftung bereits seit 2020 unter dem Dach ihres überparteilichen Netzwerks für Kommunalpolitik bündelt.

Doch der Abend hatte mehr zu bieten als eine Preisverleihung. Inhaltlich drehte sich vieles um die jüngsten Reformen auf Bundes- und Landesebene und die Frage, was diese für die saarländischen Städte und Gemeinden konkret bedeuten. Stefan Spaniol, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Saarländischen Städte- und Gemeindetages, ordnete die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen in einem Impulsvortrag ein.

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Gerade das ehrenamtliche Engagement in den Räten stand dabei im Fokus. „Wir können alle kommunalpolitisch Engagierten nur herzlich einladen, unsere Seminare zu besuchen und unser Angebot auch in ihren Räten und Fraktionen weiterzutragen“, warb JR Hans-Georg Warken, Vorstandsvorsitzender der Union Stiftung. Ehrenamtliche bräuchten unkomplizierte Möglichkeiten, sich zu informieren, weiterzubilden und untereinander auszutauschen, betonte er.

Genau diesem Austausch diente der Ausklang des Abends. Im Garten der Union Stiftung nutzten die Gäste die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen und Erfahrungen aus der täglichen kommunalpolitischen Praxis zu teilen. Neue Impulse für die Arbeit vor Ort dürften dabei manch einer mit nach Hause genommen haben.

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