Bei der Präsentation des Kreisreports durch Thomas Otto (7. v. r.) und Landrat Dr. Gallo (5. v. r.). Doris Gaa (3. v. r.) konnte interessierte Gäste in den Räumlichkeiten der Wirtschaftsförderungsgesellschaft in Bexbach begrüßen. - Foto: Sandra Brettar
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„Eine Region mit starker Wirtschaft und berührter Natur“. So betitelt die Arbeitskammer des Saarlandes die aktuelle Kreisreport-Ausgabe für den Saarpfalz-Kreis, die jüngst der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

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Referenten der Arbeitskammer führten im Vorfeld Gespräche mit Mitarbeitern aus ausgewählten Fachbereichen der Kreisverwaltung, um auf diese Weise Zahlen, Daten und Fakten als Grundlage für ihre Beiträge zusammenzutragen. Herausgekommen ist eine aktuelle Bestandsaufnahme essentieller Themen wie Wirtschaftsförderung, Finanzen, Arbeitsmarktpolitik, Gesundheit, Mobilität und frühkindliche Bildung, die einen seriösen Überblick über die Arbeit und Strukturen in der Kreisverwaltung bietet.

Zur Präsentation des Kreisreports luden der Hauptgeschäftsführer der Arbeitskammer, Thomas Otto, und Landrat Dr. Theophil Gallo in die Räumlichkeiten der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) Saarpfalz in Bexbach ein. „Für dieses Vorhaben drängte sich der Ort geradezu auf. Und ich danke Doris Gaa, der Geschäftsführerin der WFG Saarpfalz, und ihrem Team ausdrücklich dafür, dass sie sich der Organisation des Abends angenommen haben“, betonte Landrat Dr. Gallo in seiner Begrüßung.

Thomas Otto war es wichtig herauszustellen, dass die Arbeitskammer keine Vergleiche unter den Kreisen anstrebe. Es ginge vielmehr darum, das Engagement vor Ort hervorzuheben und eine Diskussion zu unterstützen, die genau gegen das Auflösen regionaler Verwaltungsstrukturen arbeitet.

Dem Saarpfalz-Kreis werden im Kreisreport eine hohe Gründungsintensität und eine vielfältige Wirtschaftsstruktur bescheinigt. Wer sich mit dem zwölfseitigen Arbeitskammer-Spezial beschäftigt, lernt aber auch durch reine Zahlen über den Kreis im Biosphärenreservat. Da gibt es Bevölkerungszahlen, Angaben zum Bruttoinlandsprodukt oder zu sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, Arbeitslosenzahlen und vieles mehr. Auch die strategischen Schwerpunkte des Jobcenters, dessen Ziel es ist, Leistungsbezieher möglichst dauerhaft in Arbeit und Ausbildung zu integrieren, werden näher beleuchtet. Beim Betrachten der Arbeitsmarktpolitik spielt die Beschäftigungssituation von Frauen eine Rolle, die im Saarpfalz-Kreis aufgrund der vorwiegend industriell geprägten Wirtschaftsstruktur nicht so günstig sei. Geschönt wird nichts: Auch der Artikel über die zur Verfügung stehenden und eingesetzten Finanzmittel spricht eine klare Sprache.

Weiter richtet sich der Blick auf die ambulante Versorgung der zu pflegenden Menschen, die Bemühungen um ein ausgewogenes, nachhaltiges Verkehrsangebot und die unterschiedlichen Bedarfe der Gemeinden bei der Frühkindlichen Bildung: Thema Kita-Ausbau.

Landrat Dr. Theophil Gallo zeigte sich angesichts des Entwicklungsstandes des Saarpfalz-Kreises positiv gestimmt und verwies auf die Prognos-Studie: „Bei Untersuchungen zu aktuellen und zukünftigen Transformationsprozessen unter insgesamt 400 Kreisen und kreisfreien Städten für das Jahr 2022 rangieren wir auf Platz 133, in einzelnen Bereichen sogar noch weiter vorne. Wir sind gut aufgestellt, aber es gibt natürlich immer Luft nach oben, denn wir alle sind nicht perfekt“, fasste der Landrat zusammen.

Die anschließende Diskussion zu einzelnen Punkten mit den anwesenden Gästen nahm mehr Zeit in Anspruch als die Präsentation selbst, was sicher anerkennend einzuordnen ist.
Der Kreisreport steht unter https://www.arbeitskammer.de/publikationen/ak-kreisreports-2024 zum Download bereit.

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