Bequeme Sessel, große Fenster, Couchgarnituren - das Erdgeschoss im Mittelstands- und Gründerzentrum Bexbach soll zu einem Kommunikationsraum werden. Bild: Bill Titze.

Das Gründer- und Mittelstandszentrum Bexbach soll Jungunternehmer bei der Firmengründung unterstützen, aber auch die Kommunikation zwischen Betrieben fördern. Nicht zuletzt um das zu erleichtern, wurde das Foyer des Zentrums umgebaut. Bei der offiziellen Einweihung gab es viel Lob für die neue Atmosphäre.

In gewisser Weise ist er zum einem Inbegriff der Start-up-Kultur geworden: der Tischkicker. Zwangloses Zusammensein im Unternehmen, Spaß bei der Arbeit, eine flache Hierarchie, die sich eben auch mal in einer Kicker-Runde mit dem Chef niederschlägt. Das mag zwar bei weitem nicht in allen Neugründungen Standard sein. Und doch hat sich die Arbeits- und Unternehmenskultur in den vergangenen Jahren stark verändert.

Das stellt natürlich auch Gründerzentren vor neue Herausforderungen. Auch im Saar-Pfalz-Park, wo das Gründer- und Mittelstandszentrum Bexbach sitzt. Deshalb ist es durchaus kein Zufall, dass im neugestalteten Foyer auch ein Tischkicker steht. Er repräsentiert den neuen Ansatz, der dort in Zukunft zum Tragen kommen soll. „Es soll eine lebendige Fläche sein, ein Kommunikationsort“, schildert Doris Gaa, die Geschäftsführerin der Saar-Pfalz-Park GmbH, den Gedanken, der hinter der Umgestaltung steht.

Ein Tischkicker soll für Entspannung sorgen. Bild: Bill Titze.

Dementsprechend gehören die früheren Besprechungsräume im Empfangsbereich der Geschichte an. Stattdessen stehen hier nun Couchgarnituren, gemütliche Sessel, Stehtische. Das alles soll eine entspannte Atmosphäre schaffen, in der sich die ansässigen Unternehmer und Mitarbeiter zwanglos austauschen können. „Wir wollten einfach ein kreatives Umfeld schaffen“, fasst Gaa zusammen.

Einige der rund 100 Unternehmen aus dem Saar-Pfalz-Park waren auch bei der offiziellen Eröffnungsfeier vertreten und fanden lobende Worte für die Renovierung. „Wir freuen uns, dass man jetzt noch mal neue Möglichkeiten hat, sich mit anderen Firmen zu vernetzen“, sagt David C. Thömmes, Geschäftsführer der Shapefield GmbH, die sich Softwareentwicklung auf die Fahnen geschrieben hat. Auch der Inhaber der Managementberatung prozesspunktnull, Bernd Ruffing, ist begeistert. „Ich finde es toll, wie sich das hier mit der Zeit entwickelt hat.“

Christian Prech, Bürgermeister von Bexbach und Aufsichtsratsvorsitzender der Saar-Pfalz-Park GmbH äußerte sich angetan vom neuen Ambiente. Bild: Bill Titze.

Für den Bexbacher Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzenden der Saar-Pfalz-Park GmbH, Christian Prech, wurde die Örtlichkeit „enorm aufgewertet“. Der neue Eingangsbereich sei „sehr gelungen“. Ob bei dieser Einschätzung auch der Tischkicker eine Rolle spielt, bleibt ungewiss. Aber vermutlich wird auch dieser seinen Teil dazu beitragen, dass aus dem Gründer- und Mittelstandszentrum ein echter Kommunikationsraum für Unternehmen wird.

Vorheriger ArtikelBitkom: Abwärme von Rechenzentren für Heizung und Warmwasser einsetzen
Nächster ArtikelDigitalisierung in der Landwirtschaft: Wie Roboter Feld und Stall verändern

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte kommentieren sie.
Bitte geben sie ihren Namen ein.