Roman Borisov - Foto: Nikolaj Lund
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Auch für das kommende Homburger Meisterkonzert am Donnerstag, 28. März, ist es dem Künstlerischen Leiter Markus Korselt gelungen, ein Juwel der klassischen Szene zu gewinnen: Der junge Pianist Roman Borisov ist zu Gast im Kulturzentrum Saalbau und sorgt unter anderem mit dem Schubert-Walzer von Prokofiev oder Beethovens Waldmädchen-Variationen für einen Klassik-Abend der Extraklasse in Homburg.

Karten für die Veranstaltung gibt es wie gehabt in der Tourist-Info in der Talstraße 57a (am Kreisel), über den Anbieter ticket regional sowie – falls noch vorhanden – an der Abendkasse. Beginn der Veranstaltung ist um 19 Uhr mit einer Einführung ins Programm, um 19.30 Uhr startet das Konzert mit Roman Borisov.

Als jüngster Teilnehmer gewann Borisov im Oktober 2022 den ersten Preis des Kissinger KlavierOlymps. Die Jury schrieb in ihrer Begründung: „[…] mit seinem hochmusikalischen, intuitiven und gleichzeitig strukturbewussten Interpretationen bei Werken von Liebermann, Beethoven, Rachmaninoff, Brahms und Prokofjew […] bewies er bedingungslosen Gestaltungswillen und bestach durch seine natürliche und stimmige Bühnenpräsenz.“

Einer sensiblen, musikalisch ausgebildeten Kindergärtnerin ist es zu verdanken, dass Roman Borisov schon mit vier Jahren der legendären Klavierlehrerin Mary Lebenzon am Konservatorium Nowosibirsk vorgestellt wurde, die ihn anschließend bis 2020 begleitete. Seit den frühesten Kinderwettbewerben machte er auf sich aufmerksam und wurde unter anderem Stipendiat der Spivakov Stiftung.

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Nach einem ersten Preis beim Krainev Jugendwettbewerb 2019 und etlichen Konzerten in der in Hamburg, Berlin, beim Klavier-Festival Ruhr und beim Gstaad Festival, beschloss er, nach dem Abitur nach Berlin zu gehen. Im Januar 2022 nahm er erfolgreich sein Studium an der Hochschule Hanns Eisler auf. Bisherige Engagements führten ihn unter anderem nach Nancy mit dem Orchestre de l’Opéra national de Lorraine unter Leitung von Vladimir Kiradjiev, nach Reutlingen mit der Württembergischen Philharmonie unter Leitung von Ariane Matiakh und nach Wien mit dem ORF Symphonie Orchester unter der Leitung von Howard Griffith.

Bei Auftritten in Essen, in Bordeaux, Anglet, Zürich und Bad Kissingen sowie zuletzt in Amsterdam und Wien mit bekannten Orchestern konnte der 21-jährige Ausnahmekünstler einiges an Erfahrung sammeln. Fest steht: Roman Borisov stehen alle Türen für eine große Karriere offen.

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Das Programm am 28. März im Homburger Saalbau:

Prokofiev: Schubert-Walzer (1920)
Godowsky: Renaissance (Nr. 2, 8, 10, 19)
Scriabin: Sonata Nr. 3
– Pause –
Beethoven: Variationen über den russischen Tanz aus Paul Wranitzkys Ballett “Das Waldmädchen” für Klavier (A-Dur) WoO 71
Prokofiev: Sonate für Klavier Nr. 8 B-Dur op. 84

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