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Die Karlsberg Brauerei hat im ersten Halbjahr 2026 ihre Marktposition ausgebaut und dabei sowohl beim Umsatz als auch bei der Ertragskraft zugelegt. Für die Homburger Traditionsbrauerei ist es ein Ergebnis, das die eigene Prognose für das laufende Jahr bestätigt. „Besonders stolz sind wir auf unsere wachsenden Marktanteile, sowohl bundesweit mit MiXery als auch regional mit Karlsberg UrPils“, betont Geschäftsführer Markus Meyer.

Der am 8. September 2026 vorgelegte Halbjahresabschluss zeigt ein Unternehmen, das sich in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld behauptet. Karlsberg UrPils festigte seine Stellung im wichtigen Hauptabsatzgebiet und gewann dort weitere Marktanteile hinzu. Auch das Biermischgetränk MiXery setzte seinen Kurs fort und baute die Marktführerschaft im nationalen Segment der alkoholhaltigen Mischgetränke weiter aus – sowohl mengen- als auch wertmäßig.

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Deutlich in Bewegung geriet vor allem das Exportgeschäft. Die Getränkeumsätze im Ausland kletterten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 32,7 Prozent auf 13,1 Millionen Euro. Damit lieferte dieser Bereich einen wesentlichen Beitrag zur positiven Entwicklung. Der Bruttoumsatz insgesamt legte um 2,1 Millionen Euro beziehungsweise 2,9 Prozent zu und erreichte 75,6 Millionen Euro.

Im Inland verlief das Geschäft stabiler als der Gesamtmarkt. Zwar sanken die Getränkebruttoumsätze hierzulande leicht auf 60,0 Millionen Euro, nach 60,7 Millionen Euro im Vorjahr. Gemessen an der allgemeinen Marktlage konnte sich die Brauerei damit dennoch besser behaupten als der Wettbewerb.

Besonders bemerkenswert ist die verbesserte Ertragskraft. Das adjustierte EBITDA stieg um 17,6 Prozent auf 10,0 Millionen Euro, während es im Vorjahr noch bei 8,5 Millionen Euro gelegen hatte. Noch deutlicher fiel der Sprung beim adjustierten EBIT aus, das sich um 48,0 Prozent auf 5,6 Millionen Euro erhöhte. Beide Kennzahlen übertrafen das Vorjahresniveau spürbar.

Meyer führt diese Entwicklung nicht allein auf das Auslandsgeschäft zurück. „Gleichzeitig zeigen die Anpassungen unserer Kostenstrukturen Wirkung und trugen zu einer deutlichen Ergebnisverbesserung gegenüber dem Vorjahreszeitraum bei“, erklärt der Geschäftsführer. Umsatz- und Rohertragssteigerungen und ein strafferes Kostengefüge greifen demnach ineinander.

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Mit Blick auf die zweite Jahreshälfte hält die Geschäftsführung an ihrer Prognose fest. Für das Gesamtjahr 2026 rechnet Karlsberg mit einem Umsatz auf Vorjahresniveau und einem adjustierten EBITDA, das leicht über dem Vorjahreswert liegen soll. Den vollständigen Halbjahresbericht stellt das Unternehmen im Bereich Finanzpublikationen auf seiner Webseite bereit.

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