v.l.n.r.: Raimund Konrad, Sibylle Kößler, Katharina Pieper und Jochen Maas - Foto: Linda Barth

„Ob alles so stattfinden kann, wie wir es geplant haben und immer noch planen, steht natürlich noch nicht fest, aber wir hoffen einfach, dass alles möglich sein wird“, sagte Sibylle Kößler, die 1. Vorsitzende der Kammermusikfreunde Saar-Pfalz e.V. bei einer Pressekonferenz zu den Homburger Kammermusiktagen 2021. Diese sollen am 27. September starten und bis zum 3. Oktober erneut ein herausragendes Programm im Saalbau bieten. Das Motto der Veranstaltung lautet „constellations – Nichts geht über live!“.

Die künstlerische Leitung hat – traditionell – das bekannte und renommierte „Vogler Quartett“ inne. Stefan Fehlandt, Musiker des Quartetts, wurde während der Pressekonferenz per Videotelefonie live zugeschaltet und erzählte über das Programm sowie die Künstlerinnen und Künstler, auf die sich die Kammermusikfreunde im Saalbau bald freuen dürfen. Neben dem „Vogler Quartett“ werden beim Eröffnungskonzert auch Bratscherin Pauline Sachse und Pianst Alexej Golatch auftreten und Werke von Mozart, Chopin und Beethoven darbieten. Am 28. September kommen Gitarrenbegeisterte auf ihre Kosten: Das „Erlendis Quartett“ hat bei seinem Auftritt ein breites Spektrum zu bieten – von Bach bis Sting kann sich das Publikum über viele verschiedene Klänge freuen.

Anders als im Flyer dargestellt, wird dieses Konzert jedoch nicht in der Klinikkirche aufgeführt, sondern aufgrund der Pandemie ebenfalls im Saalbau. Mittwochs tritt das „Vogler Quartett“ zusammen mit Akkordeonspielerin Viviane Chassot auf. Stücke von Mozart, Bach, Dvořák, Haydn und Piazzolla werden dann zu hören sein. Bewährte Tradition hat innerhalb der Kammermusiktage auch der Besuch einer Grundschule, bei dem das „Vogler Quartett“ gemeinsam mit den Klassen musiziert. Dieses soll in diesem Jahr in der Grundschule Steinwald in Neunkirchen stattfinden, genaue Planungen laufen noch. Der Grundschulbesuch soll am Donnerstag, 30. September, stattfinden. Das vierte Konzert bestreitet das „Vogler Quartett“ am 1. Oktober dann mit Pianist Oliver Triendl und dem „Malion Quartett“. „Jazz and Strings“ heißt das Motto des fünften Konzerts, das das „Helmut Lörscher Trio“ gemeinsam mit dem „Vogler Quartett“ gibt.

Auch öffentliche Proben sollen stattfinden, je nach Hygienebestimmungen. Näheres dazu und dem ebenfalls erneut geplanten Notenflohmarkt werden die Organisatoren wohl erst kurzfristig bekanntgeben können. Die Besucherinnen und Besucher aller Veranstaltungen müssen sich jedoch auf alle geltenden Maßnahmen einstellen und diese einhalten, damit ein reibungsloser Ablauf möglich sei, machte die 1. Vorsitzende der Kammermusikfreunde Saar-Pfalz deutlich.

Abgerundet werden die Kammermusiktage durch Malereien von Künstler Peter Spiegel. Er wurde durch die Kammermusiktage zu einer Grafik inspiriert, die während der Veranstaltung vorgestellt werden soll. Dazu hat Jochen Maas, Künstler aus Homburg, eine Lichtinstallation geplant, die als weitere Besonderheit während der Kammermusiktage eine besondere Atmosphäre schaffen soll. Dabei hat er zusammen mit Kalligrafin Katharina Pieper gearbeitet, wie er und die Schriftkünstlerin bei der Pressekonferenz in der „Stiftung Schriftkultur“ berichteten. Was genau zu sehen sein wird, behielten die Organisatoren jedoch noch für sich.

Der Kartenverkauf für die Kammermusiktage ist in diesem Jahr aufgrund der „speziellen Situation“ und der notwendigen Kontaktnachverfolgung bzw. der durch Corona notwendigen Sitzplatzverteilung nur über den Onlineanbieter „ticket regional“ möglich, wie Sibylle Kößler ebenfalls mitteilte. Auch in der Tourist-Info am Kreisel in der Talstraße, die mit „ticket regional“ zusammenarbeitet, seien Tickets zu erwerben. Eventuell seien Restkarten auch noch an der Abendkasse vorhanden. Insgesamt sei „in diesem Jahr alles etwas schwieriger und vieles noch unklar, weil sich noch einiges ändern kann an Bestimmungen“, gab Kößler mit auf den Weg.

Die Schirmherrschaft für die Kammermusiktage 2021 hat erneut der Bürgermeister der Stadt Homburg, Michael Forster, übernommen. Der Kulturbeigeordnete Raimund Konrad bedankte sich auf der Pressekonferenz bei allen, die diese Veranstaltung planen: „Ich weiß aus Erfahrung, dass der Aufwand enorm ist, gerade in Pandemie-Zeiten. Wir sind von Anfang an Partner und helfen, wo wir können, bei dieser für die Stadt wichtigen Veranstaltung!“

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