Foto: Löschbezirk Einöd
Anzeige

Anfang Dezember fand im Löschbezirk Einöd der Kameradschaftsabend statt.

Wie üblich wurde die Veranstaltung genutzt, um auf das abgelaufene Jahr zurückzublicken und Ehrungen und Beförderungen auszusprechen. In Vertretung für Bürgermeister Michael Forster kam Beigeordneter Dr. Eric Gouverneur zu den Einöder Kameraden, auch der stellvertretende Ortsvorsteher Ulrich Fremgen und der stellvertretende Wehrführer der Feuerwehr Homburg, Udo Eckhardt, waren zu Gast.

Löschbezirksführer Christian Tutas begrüßte alle Gäste und die Angehörigen aus den eigenen Reihen. Sein Dank galt allen, die tatkräftig im Übungs-, Einsatz-, Ausbildungs- und weiteren Diensten mitwirken. Besonders gefreut habe es ihn, so Tutas, dass ein neuer Mannschaftstransportwagen bereits in Dienst gestellt werden konnte. Das Fahrzeug sollte eigentlich erst Anfang 2023 geliefert werden. Er sprach von einem tollen Fahrzeug und einem unerwarteten „Weihnachtsgeschenk“. Ebenfalls erwähnenswert ist die Beschaffung eines gebrauchten Gerätewagens, der nun Übergangsweise – bis zur Beschaffung eines Neufahrzeugs – den ausgesonderten Gerätewagen Öl ersetzt.

Der Löschbezirksführer konnte berichten, dass im Jahr 2022 77 Einsätze bewältigt wurden. Diese Zahl sei nicht zuletzt durch mehrfache Unwetterlagen zustande gekommen, die Einöd und Schwarzenacker heimgesucht haben. Weiter verkündete Tutas, dass die Zusammenarbeit mit dem Löschbezirk Wörschweiler im kommenden Jahr intensiviert werden soll. Dazu werde ein gemeinsamer Dienstplan erstellt. Perspektivisch werde angestrebt, die beiden Löschbezirke in eine Einheit zusammenzuführen.

Das Thema der Zusammenführung griff Udo Eckhardt ebenfalls auf, der seitens der Wehrführung diesen Wunsch unterstützt. Gleiches gelte auch für die Suche nach einem gemeinsamen Standort für die beiden Löschbezirke. Sein Dank galt für die geleistete Arbeit. Er wünschte allen Feuerwehrleuten und den Angehörigen wenige und vor allem unfallfreie Einsätze und eine schöne Vorweihnachtszeit.

Als dritter Redner ergriff Dr. Eric Gouverneur das Wort. Er ist – wie auch sein Vorredner Udo Eckhardt – erstmalig beim Kameradschaftsabend in Einöd zu Gast. Gouverneur überbrachte die besten Wünsche nicht nur von der Verwaltung, sondern von den Bürgern dieser Stadt, wie er formulierte. Der Beigeordnete sagte seine Unterstützung bei der Realisierung eines neuen, gemeinsamen Standorts zu. Außerdem betonte er, es dürfe bei der Feuerwehr generell nicht am Material fehlen, auch wenn die Haushaltsmittel der Stadt begrenzt seien.

Ulrich Fremgen in seiner Funktion als stellvertretender Ortsvorsteher richtete ebenfalls ein paar Worte an die Zuhörerschaft. Ihm sei wichtig, die Standortsuche für ein neues Feuerwehrhaus zu unterstützen. Gleichzeitig zeigte er auf, dass es im Einöder Umfeld schwierig sei, geeignetes Gelände für solche Ansiedlungen zu finden. Dennoch zeigte er sich zuversichtlich, hier eine Lösung zu finden.Bevor es zum geselligen Teil des Abends ging, standen noch die Beförderungen und Ehrungen an.

Folgende Personen wurden ernannt/befördert oder für Dienstzeiten geehrt:

Liam Schnell Feuerwehranwärter
Thomas, Mayer Oberfeuerwehrmann
Tobias Niepagen Hauptlöschmeister
Dominik Eis Brandmeister
Christian Tutas Hauptbrandmeister

Mathias Niepagen 25 Jahre
Jan Emser 30 Jahre
Markus Fromm 30 Jahre
Holger Haag 30 Jahre
Christian Kiefer 30 Jahre
Markus Müller 30 Jahre
Sascha Schönborn 30 Jahre
Bernhard Friedrich 45 Jahre
Gerhard Noheimer 45 Jahre

Anzeige
Vorheriger ArtikelNeujahrsempfang der CDU Jägersburg
Nächster ArtikelAbteilung „Stadtentwässerung“ wird ab 2023 in einen Eigenbetrieb „Stadtentwässerung der Kreisstadt Homburg (SeH)“ überführt

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte kommentieren sie.
Bitte geben sie ihren Namen ein.