Symbolbild

Die Jungen Liberalen Saarland fordern Technologieoffenheit in der Energiewirtschaft und Kompromissbereitschaft in Bezug auf die Nutzung von Kernenergie in anderen EU-Ländern.

„Die Europäische Union hat die Kernenergie als nachhaltig deklariert. Das begrüßen wir Junge Liberale grundsätzlich, während die saarländische Wirtschafts- und Energieministerin Anke Rehlinger die von der EU vorgeschlagene Einstufung von Atomenergie als nachhaltige Energiequelle für problematisch hält. Zum Ende des Jahres 2022 werden in Deutschland die letzten Kernenergie Reaktoren abgeschaltet, was wir auch nicht ändern möchten”, so Danny Marlon Meyer von den Jungen Liberalen.

Die Einstufung der Kernenergie als nachhaltige Energiequelle sei auch in sofern von Bedeutung, dass die Bundesrepublik Deutschland gemeinsam mit 34 weiteren Staaten an „ITER“ beteiligt ist, einem Versuchs-Kernfusionsreaktor im Rahmen des gleichnamigen internationalen Forschungsprojekts mit dem Fernziel der Stromerzeugung aus Fusionsenergie. Die Energieversorgung hänge laut Meyer in Zukunft maßgeblich von technologieoffenen Forschungsprojekten und Innovationen wie ITER ab, für die ein hoher Investitionsbedarf bestehe. Durch die EU Taxonomiepläne blieben Investitionen in Kernenergie, zu der auch die Fusionsenergie als Mittel der Stromerzeugung zählt, möglich.

“Wir sehen die Gefahren des Klimawandels und möchten daher den Klimaschutz frei von Ideologie gestaltet. Nur mit Technologieoffengeit kann der Ausstoß von CO2 effektiv reduziert und der Klimawandel aufgehalten werden. Wir werden uns echten Innovationen und klugen Antworten auf die drängenden Fragen der Zeit nicht versperren. Wenn es dem Klimaschutz dient, sollten wir zudem kompromissbereit in Bezug auf die Nutzung der Kernenergie in anderen EU-Ländern sein”, fordert Meyer.

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