Symbolbild

Heute findet der „Internationale Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft“ bereits zum siebten Mal statt. Ziel dieses speziellen Aktionstages ist es, auf die besondere Bedeutung der Geschlechtergerechtigkeit in Wissenschaft und Forschung hinzuweisen.

„Für unsere moderne Gesellschaft ist es unerlässlich, dass Mädchen und Frauen einen gleichberechtigten Platz in Wissenschaft, Forschung und Innovation haben und an der aktiven Gestaltung der Zukunft teilhaben können,“ so Ministerpräsident Hans. „Derzeit geht weltweit, aber auch bei uns in Deutschland, immer noch zu viel Potenzial verloren, da zu wenige hoch qualifizierte und gut ausgebildete Frauen in der Wissenschaft arbeiten. Wir müssen mehr junge Frauen motivieren und unterstützen, die „gläsernen Decken“ zu durchbrechen. Ich freue mich daher besonders, dass es im Saarland gelungen ist, Frauen für wissenschaftliche Führungspositionen zu gewinnen – sowohl für den Vorstand des Universitätsklinikums als auch in der Geschäftsführung zweier außeruniversitärer Forschungseinrichtungen.“

Die Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen im Saarland haben das Potential von Mädchen und Frauen erkannt. Gezielt fördern sie seit Jahren mit einem großen Angebot an Workshops und Coachingprogrammen Studentinnen und junge Wissenschaftlerinnen auf ihrem Ausbildungsweg. Es gilt jungen Frauen zu helfen, ihre Scheu vor den MINT-Fächern abzulegen und sie für eine naturwissenschaftliche Karriere zu begeistern.

Diese bereits etablierten Instrumente werden daher auch in Zukunft fortgeführt und weiterentwickelt. In diesem Sinne hat das Land mit der Universität des Saarlandes und der Hochschule für Technik und Wirtschaft in den seit Januar 2022 geltenden Ziel- und Leistungsvereinbarungen die Stärkung und den weiteren Ausbau der Gleichstellung und Chancengleichheit an den Hochschulen verankert. Um auch den Anteil der Professorinnen wirksam zu steigern, wird sich das Land auf Bundesebene auch weiterhin verstärkt für eine Fortführung der Förderung junger angehender Professorinnen mit Bundes- und Landesmitteln einsetzen. Im Rahmen des sog. Professorinnenprogrammes konnten Universität und htw saar bereits in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich Mittel für weibliche Nachwuchskräfte einwerben.

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