Ein Gremium mit Signalwirkung: In Homburg hat sich der neu gewählte Integrationsbeirat zu seiner ersten Sitzung getroffen. Die Erwartungen der Verwaltungsspitze an das Gremium sind hoch – ebenso das Vertrauen in die Bereitschaft der Mitglieder, sich aktiv einzubringen und die Interessen der internationalen Bevölkerung zu vertreten.
Oberbürgermeister Michael Forster nutzte die Gelegenheit, um Dank und Anerkennung für das Engagement auszusprechen. Das große Interesse an der Arbeit des Beirats zeige, dass die direkt gewählten Mitglieder Lust auf kommunalpolitische Mitgestaltung hätten. Er ermutigte sie, Anliegen vorzubringen und die Stimmen der Menschen hörbar zu machen, für die sie gewählt wurden. Auch Beigeordneter Philipp Scheidweiler, unter dessen Ressort der Beirat fällt, sicherte enge Zusammenarbeit und ein offenes Ohr zu.
Die Verwaltung stellte zudem die künftigen Ansprechpartnerinnen für das Gremium vor: Hauptabteilungsleiterin Kerstin Puchner, Mitarbeiterin Janine Petri und Anette Weidler, Leiterin des Amts für Jugend, Senioren, Soziales und Integration. Sie sollen den Kontakt zwischen Verwaltung und Beirat sicherstellen.
Ein zentraler Punkt der konstituierenden Sitzung war die Wahl des Sprechers. In geheimer Abstimmung setzte sich Achmed Tsitak gegen Yakup Çakirca durch. Zum Stellvertreter wurde Hashem Alnoaman bestimmt, dessen Wahl nach mehreren Stimmengleichheiten erst im vierten Durchgang entschieden war.
Dem Integrationsbeirat gehören neben Tsitak und Alnoaman weitere sieben von ausländischen Mitbürgern gewählte Mitglieder sowie fünf Vertreter des Stadtrats an. Gemeinsam wollen sie in den kommenden Jahren die Belange von Menschen mit internationalem Hintergrund in Homburg stärker in die lokale Politik einbringen.
Die Sitzung fand im Sommer nach der Wahl des Beirates im Juni statt und markiert den Auftakt einer neuen Phase kommunaler Integrationsarbeit in der Stadt.


















