Foto: G.Faragone
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Im vergangenen Jahr stellte Projektentwickler und Investor Melik Kekec seine Pläne für das abbruchreife Gebäude in der Pfarrgasse 9 vor. Nun ist der Abrissbagger angerückt und hat das baufällige Haus dem Erdboden gleich machen.

„Mit dem neuen Wohnhaus wird die Pfarrgasse und damit das ganze Viertel erheblich aufgewertet“, freut sich Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer. Auch für den Beigeordneten für nachhaltige Stadtentwicklung Markus Schmitt stellt der Abrisstermin ein Meilenstein in der Stadtentwicklung dar. „Die Pfarrgasse ist eine markante Stelle in der Stadt. Mit Blick auf die dringend nötige Quartiersentwicklung lohnt sich diese Investition auf jeden Fall“, betonte er. „Durch die Teilentsiegelung des Grundstücks kann viel Regenwasser im Erdboden versickern und wird z. B. einem Starkregenereignis nicht die Kanäle belasten“, fügte er hinzu.

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Und dann schritt das Abbruchunternehmen zur Tat. In wenigen Sekunden hatten sich die Zähne der gigantischen Baggerschaufel in die Fassade des Hauses gebissen und sofort fielen große Gebäudeteile unter einer Staubwolke zu Boden. „Der Abriss dauert nur wenige Tage, danach brauchen wir weitere drei bis vier Tage, um den Schutt zu beseitigen“, erklärte Bauunternehmer Patrick Theobald.

Projektentwickler Melik Kekec, Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer und Beigeordneter Markus Schmitt informieren zum Abriss und zur Weiterentwicklung des Areals Pfarrgasse. – Foto: G.Faragone

Modernes und ökologisches Wohngebäude

Bis zum Beginn des Neubaus dürfte nun auch nicht mehr so viel Zeit vergehen. „Wir warten noch auf die Baugenehmigung. Aber die Stadtplanungsabteilung in St. Ingbert arbeitet schnell und unterstützt uns in jeder Hinsicht“, fügte er lobend hinzu. Sobald die Genehmigung vorliegt, kann Immobilienmakler Francesco Musso auch mit der Vermarktung der Wohnungen beginnen. „Wir haben bereits eine beachtliche Liste an Interessenten, die sicher schnell länger werden wird“, bestätigte er. Während der Bauphase wird eine enge Abstimmung mit den Nachbarn und Anliegern erfolgen.

Das geplante Wohnhaus wird Eigentumswohnungen verschiedener Größen und Geschäftseinheiten umfassen. Das Gebäude ist mit einem Aufzug versehen, sodass die Wohnungen barrierefrei z. B. auch für ältere Menschen zugänglich sind. Im Hinterhof sollen Garagen gebaut werden. Das i-Tüpfelchen wird die begrünte Fassade sein.

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