Zwei Jahre hintereinander konnte das Jägersburger Strandfest nicht stattfinden, nun soll am Schlossweiher aber wieder gefeiert werden. Am ersten Juli-Wochenende wird an zwei Bühnen ein buntes Programm geboten. Und dieses wird im wahrsten Sinne des Wortes in ganz neuem Licht erscheinen.

Die stimmungsvolle Beleuchtung am Schlossweiher ist mit Sicherheit eines der Highlights bei jedem Strandfest. Zwei Jahre lang konnte diese aufgrund der Corona-Pause jedoch nicht mehr angeknipst werden. Und die alte Beleuchtung wird es auch in diesem Jahr nicht, denn eine neue Lichterkette wurde angeschafft. „Die ist mit LED-Lichtern ausgestattet und geht mit ihren 600 Metern Länge komplett um den See herum“, verrät Achim Müller vom Homburger Kulturamt, das das Fest gemeinsam mit dem Jägersburger Ortsrat und dem Heimat-, Kultur- und Verkehrsverein ausrichtet.

Die Organisatoren haben jedoch nicht nur eine zeitgemäße Lichterkette angeschafft, sondern auch ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt. Auf den beiden Bühnen „Am Weiherdamm“ und auf dem Festplatz werden von Freitag, dem 1. Juli, bis Montag, dem 4. Juli, insgesamt 10 Gruppen für Stimmung sorgen. Zuvor wird aber Bürgermeister Michael Forster das Fest am Freitag um 19 Uhr mit dem traditionellen Fassbieranstich eröffnen.

Bild: Christian Schäfer

Danach geht es aber auf beiden Bühnen schon bald los: Den Anfang macht um 19.30 Uhr auf der Bühne „Am Weiherdamm“ das „City Rock Project“, das eine Reise durch die Rock- und Pop-Geschichte antreten wird. Eine halbe Stunde geht’s dann auch auf der Festplatz-Bühne los, wo es exotische Klänge zu hören geben wird. Dort tritt mit „Riddim Posse“ nämlich eine waschechte Karibik-Band auf.

Auch am Samstag fällt der Startschuss „Am Weiherdamm“. Ab 19 Uhr wird es dort nostalgisch, wenn die „Fellows“ und „Juma“ das Beste aus den 60er- und 70er-Jahren auf die Bühne bringen. Für Fans „modernerer“ Musik gibt es schließlich auf dem Festplatz das richtige Angebot. „Changes“ will dort mit Hits aus den letzten 30 Jahren für Stimmung sorgen.

Während am Freitag und Samstag jeweils „nur“ eine Band auf den Bühnen spielt, gibt es am Sonntag sowohl „Am Weiherdamm“ als auch auch dem Festplatz einen Doppelpack auf die Ohren. Den Anfang macht der Musikverein Reiskirchen, der ab 14 Uhr „Am Weiherdamm“ bekannte Melodien spielt. Weiter geht’s dort ab 18 Uhr mit der Gruppe „Ara“. Dazwischen will die Tanzgruppe „Souvenir“ aus Homburg mit ihrem Rhythmusgefühl überzeugen.

Am Festplatz wird derweil ab 13 Uhr die Country-Gruppe „Louisiana“ die Besucher überzeugen. Um 18.30 Uhr folgen schließlich „MEP Live“. Daneben wird es am Sonntag auch einen Walk-Act der Gruppe „Samba Total“, die um den Weiher zieht und den Menschen mit guter Laune anstecken will.

Damit ist das Programm jedoch noch nicht zu Ende, denn traditionell wird beim Strandfest auch am Montag gefeiert. Und da gibt es zwei echte Schwergewichte der regionalen Musik-Szene zu hören. Während „Am Weiherdamm“ ab 19 Uhr „Take Five“ für beste Partystimmung sorgen möchte, wird einige Meter weiter auf dem Festplatz „Elliot“ auftreten.

So viel zum Musik-Programm. Aber natürlich wird es auch in diesem Jahr auch drum herum wieder einiges zu erleben geben. So werden rund 20 Schausteller den Besuch des Strandfestes zu einem echten Erlebnis machen. „Angefangen von einer Schießbude bis hin zum modernen Fahrgeschäft ist da alles dabei“, erzählt Achim Müller vom Kulturamt.

Bild: Christian Schäfer

Daneben gibt es in Jägersburg ein besonderes Highlight für Kunstinteressierte, denn ab Freitag stellen Inge Faralisch-Schäfer und Frank Scheidhauer einige ihrer Werke im Saal der Gustavsburg aus. Während Kunstausstellung und Lichterkette neu sind, bleibt eines beim Alten: Den Abschluss des Fests bildet am Montag um 22.45 Uhr das große Feuerwerk. Den Besucher dürfte das nach zwei Jahren Corona-Pause besonders gut gefallen.

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