Symbolbild

Die saarländische Landesregierung weitet in Zusammenarbeit mit der Kassenärztlichen Vereinigung Saarland die Corona-Impfkampagne aus. Ab April werden die Impfungen nicht mehr ausschließlich in den vier Impfzentren durchgeführt, sondern können auch in Hausärzte-Praxen durchgeführt werden. Die entsprechenden Termine werden von den Praxen ab dem 01. April vergeben. Bereits jetzt werden im Saarland täglich knapp 4.000 Corona-Impfungen durchgeführt – damit liegt das Land bundesweit an der Spitze. 

Ministerpräsident Tobias Hans: „Wir wollen unseren bundesweiten Impf-Spitzenwert halten und schaffen bereits jetzt die logistischen Grundlagen, um unsere Impfstrategie auch auf die niedergelassenen Ärzte auszuweiten. Damit können wir mehr Tempo beim Impfen machen und kommen unserem Ziel, allen Impfwilligen ein Impfangebot vor Ort zu machen, ein deutliches Stück näher. Die Impfung ist unser schärfstes Schwert im Kampf gegen Corona.“ Gunter Hauptmann, Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung: „Wir gehen davon aus, dass die Impfung ab dem 13.04. in den Haus- und Facharztpraxen starten. Vorausgesetzt, die Impfstoffe werden so geliefert, wie geplant. Das Interesse und die Bereitschaft der Kolleginnen und Kollegen ist riesengroß, denn das ist der Weg raus aus der Pandemie.“

Luksic: Saarland braucht mehr Impfdosen – Impfung in Arztpraxen muss sofort beginnen

Der saarländische Bundestagsabgeordnete Oliver Luksic fordert vor dem Hintergrund eines nach den Aussagen von Gesundheitsminister Spahn hohen Anteils der südafrikanischen Variante im Saarland eine deutliche Ausweitung der Impfkampagne mit deutlich mehr Impfdosen für das Saarland und eine unverzüglichen Impfung in Arztpraxen: „Nach den Aussagen von Bundesgesundheitsminister Spahn, dass das Saarland den deutschlandweit höchsten Wert bei der südafrikanischen Mutationsvariante habe, muss die Landesregierung unverzüglich handeln und die Impfkampagne deutlich ausweiten. Die Impfung in Arztpraxen und bei Betriebsärzten muss sofort erlaubt und gestartet werden. Dazu muss die Bundesregierung dafür sorgen, dass deutlich mehr Impfdosen als geplant ins Saarland kommen. Es muss auch im nationalen Interesse sein, einen Hotspot im Saarland zu verhindern. Ministerpräsident Hans und Ministerin Bachmann dürfen hier nicht nur fordern, sondern müssen endlich auch aktiv werden“.

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