Thomas Eckert und Thomas Bächle - Foto: Stephan Bonaventura
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In den malerischen Weiten des Saarlandes hat die Band „Hasestall” aus Bexbach, bestehend aus Thomas und Thomas, mit ihrem neuesten Lied “Ich hann Dorscht” einen lokalen Hit gelandet. Er passt zu jeder Art von Geselligkeit, er ist Partyhit, Faschingsknaller und Lokalhymne in einem.

Doch wer sind die beiden Thomas eigentlich? Nun, eigentlich entspringen Thomas Eckert und Thomas Bächle der Band „Rabbitinabar“ und so machen Musikprojekten im Vorfeld. Die beiden Musiker haben eine lange gemeinsame Geschichte, die bis ins Jahr 1996 zurückreicht. “Wir wohnen nur 250 Meter voneinander entfernt und besuchten dieselbe Universität”, erzählt Bächle. Während er zu der Zeit oft als DJ auf Hochzeiten und Uni-Partys auflegte, experimentierte Eckert mit verschiedenen Rockbands. Keiner war so recht zufrieden und so wollten sie ihr Wissen und Können aus Rock und Elektronik musikalisch zusammenlegen.

Live-Looping, Drumcomputer, Samples und Visuals – es waren spannende Zeiten noch vor der Jahrtausendwende. 10 Jahre sollte dann Pause sein, aus den Augen verloren hatten sie sich nie. Und so gründete man 2016 dann „Rabbitinabar“. Zu hören gibt es die Musik unter anderem bei Classic Rock Radio und auch in die saarländische ARD-Filmproduktion „Unter Tannen“ hat es der Sound von „Rabbitinabar“ geschafft, erzählt Thomas Eckert stolz. In ihren Melodien vermischen sich Electro, Drum’n’Bass, Rock, TripHop und vieles mehr.

Ganz anders präsentiert sich der Sound ihres neusten Projektes, mit dem die beiden Beobachter kürzlich online gegangen sind. Die Idee entwickelte sich auf einer Geburtstagsparty, als man mit Freunden eines regionalen Karnevalsvereins feierte. Warum nicht mal einen saarländischen Partyhit komponieren, der irgendwie zu jeder Art des Feierns passt? Angelehnt an ihren alten Bandnamen kreierte man so das Projekt „Hasestall“. Der Song beginnt mit den Zeilen „Ich hätt so gern e Diggi, was Fettes noch dezu!“ Provokation, ja, die ist im positiven Sinne natürlich mit drin, geben die beiden Musiker zu, aber es geht eigentlich um nichts anderes als um eine leckere 0,5 l Bierflasche und heiße Pommes in diesen Zeilen.

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Insgesamt herausgekommen ist ein Soundtrack, der zur jeder Art von Party passt und gerade für die bald anstehende Faschingstage perfekt geeignet ist. Eckert vergleicht es rein traditionsmäßig mit dem ersten Hit der Bläck Fööss – „Drink doch eine met“ aus dem Jahr 1970. „Hier geht auch darum, dass man Leute von außerhalb mitnimmt und sagt ‚komm mit‘ und ‚habt Spaß‘. „Die besten Texte sind die, die nicht zu eindeutig sind“, erklärt Thomas Eckert. Auf diese Art bleibt vieles Interpretationssache und ist auch wesentlich vielseitiger einsetzbar.

Thomas Eckert und Thomas Bächle im Bexbacher Studio – Foto: Stephan Bonaventura
Foto: Stephan Bonaventura

Während sich Bächle eher als Soundtüftler und Mixer bezeichnet, stammt die Stimme von Sänger Thomas Eckert. Beide ergänzen sich perfekt und passend zum neuen Song haben sie natürlich auch ein Musikvideo im Kasten – gedreht im Bexbacher Studio.

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Die zwei Musiker hoffen, dass ihr Song in Welt herausgeht, vielen Menschen Freude bereitet und ja vielleicht auch weit über die saarländischen Grenzen viral geht. „Wenn er im Saarland ein kultiger Hit werden würde, das wäre schon klasse“, wünscht sich Bächle.

Das Potenzial hat “Ich hann Dorscht“ auf jeden Fall und eignet sich somit perfekt für jede Party-Playliste. Der Song wird auch direkt zum Ohrwurm und genau das macht doch einen guten Track aus.

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