Foto: Andreas Ackermann
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Gute Vorbereitung zahlt sich aus: Das konnte in Homburg in dieser Woche auch beim Winterdienst wieder bewiesen werden. Aufgrund der Wetterprognose, die Schnee und Glätte vorhersagte, fuhren zwei Mitarbeiter des Baubetriebshofs (BBH) bereits in der Nacht zu Mittwoch Kontrolle und prüften, ob eine Alarmierung des Winterdienstes notwendig ist.

Mit einsetzendem Schneefall am Morgen gegen 8 Uhr rückten dann mehrere Fahrzeuge und Handstreuer im Stadtgebiet aus. Der erste Schneefall der Wintersaison 2022/2023 in Homburg zog von Jägersburg her über die Stadt und war überall relativ gleichmäßig verteilt: „Es gab keine besonders betroffenen Stadtteile, die Arbeiten dauerten den ganzen Tag über an, dennoch kann von einem moderaten ersten Einsatz gesprochen werden – gut zur Einstimmung für die erfahrenen, aber vor allem auch für die neuen Kollegen und Kolleginnen“, so Claudia Ohliger, Leiterin des BBH. Auch in den Tagen und Nächten danach liefen die Einsätze reibungslos weiter.

Dabei ist der Winterdienst eine durchaus anspruchsvolle Aufgabe. Als im Hochsommer das einzige Eis, das die meisten Bürger beschäftigt hat, das Speiseeis war, machten sich die Verantwortlichen beim Homburger Baubetriebshof bereits Gedanken um den nächsten Winter. Da sich Zeitpunkt und Umfang von Einsätzen nicht oder nur sehr kurzfristig voraussagen lassen, sind einige Komponenten schwierig vorzubereiten, denn im Fall der Fälle ist ein schneller und wirkungsvoller Einsatz notwendig. „Eine strategische Planung und Vorbereitung der Einsätze ist ebenso unabdingbar wie eine gute Einsatzsteuerung, denn, ob es ein milder, ein normaler oder ein strenger Winter wird, kann niemand voraussagen. Der Winterdienst muss für alles gerüstet sein“, sagt Ohliger.

Schon vor Monaten wurden das Salzlager aufgefüllt, Dienst- und Bereitschaftspläne erarbeitet sowie der Fuhr- und Gerätepark gewartet. Seit einigen Wochen befinden sich die Fahrzeuge, Geräte und das Personal im Stand-by-Modus, um bei einsetzendem Schneefall oder Glätte schnell handeln zu können. Der BBH in Homburg führt seit Jahren einen differenzierten Winterdienst durch, bei dem die Einsätze bzw. die notwendigen Alarmierungen abhängig sind von der Notwendigkeit zur Sicherstellung, Erhaltung oder Wiederherstellung der Verkehrssicherheit. Das Motto „Gemeinsam durch den Winter“ wird auch in diesem Winter großgeschrieben, denn für einen optimalen Ablauf ist auch die Zusammenarbeit mit der Polizei, der Feuerwehr, der Rettungswache, der Uni-Klinik und der Integrierten Leitstelle wichtig, die seit Jahren reibungslos funktioniert.

Insgesamt verfügt der BBH über neun Räum- und Streufahrzeuge, vier Einsatzleitfahrzeuge und zehn weitere Einsatzfahrzeuge für Fußtrupps, die sich um Geh- und Radwege sowie Fußgängerüberwege kümmern. Mit modernster Streumethode, automatisierter Streumengendosierung pro Quadratmeter und Feuchtsalztechnik (Mischung von Sole und Streusalz), versuchen die BBH-Mitarbeiter den Grundsatz „so viel Streusalz wie nötig, so wenig wie möglich“ auch diesmal einzuhalten.

Bürgermeister Michael Forster dankt seinen Mitarbeitern bereits jetzt und hofft auf eine reibungslose und ruhige Wintersaison für sie. „Auch wenn viele Bürgerinnen und Bürger – wie auch ich – sich weiße Weihnacht wünschen, denke ich auch an unser BBH-Team, das sich ein paar ruhige Feiertage verdient hat“, sagt Forster. „Der Winterdienst ist ein ganz wichtiger Baustein unseres Baubetriebshofs, der für die verkehrstechnische Sicherheit aller Bürgerinnen und Bürger zuständig ist. Vielen Dank, dass Sie sich bei Kälte, Schnee und Glättegefahr Tag und Nacht – vor allem auch an den Feiertagen – bereithalten, um zügig für die bestmögliche Sicherheit auf den Straßen und Gehwegen zu sorgen“, richtet der Verwaltungschef persönliche Worte an sein Team und weitet diesen Dank auch auf andere Stellen, wie zum Beispiel die Feuerwehr sowie Rettungsdienste, aus.

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1 Kommentar

  1. Auch bei mir die Gemeinde Heusweiler hatte dieses kurze Schneetreiben bestens im Griff. Auch mein Hausmeister und der meiner Anrainer war zeitnah mit dem Gehweg räumen fertig, damit der gut begangen werden kann. Was man vom Arbeiterbezirk den ich befahren habe nicht sagen kann. HomeOffice noch für sehr viele möglich man ist Vorort und bekommt nichts hin.

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