Foto: Stephan Bonaventura
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Der Duft von heißer Suppe und Würstchen gehört in Homburg inzwischen fest zur Vorweihnachtszeit. Auch 2025 stand auf dem historischen Marktplatz wieder die mobile Feld-Suppenküche bereit – und die Resonanz war so groß wie selten zuvor. Am Ende kamen 20.000 EUR an Spenden zusammen, die vollständig an den DRK-Kreisverband Homburg gehen.

Hinter der Aktion steht seit acht Jahren Giuseppe Nardi, geschäftsführender Gesellschafter der Dr. Theiss Naturwaren GmbH und Inhaber des italienischen Restaurants Oh!lio. Er zeigt sich beeindruckt von der Unterstützung aus der Stadt. „Ich bin stolz, dass diese caritative Initiative seit Jahren so gut von der Bevölkerung angenommen wird“, erklärte Nardi. Die Suppenküche 2025 knüpft damit an eine Tradition an, die sich in Homburg fest etabliert hat.

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Die mobile „Feld-Suppenküche“ bezieht jedes Jahr in der Adventszeit ihr Quartier auf dem Marktplatz. Von Beginn an wird die Idee von Oh!lio-Küchenchef Francesco Nardi mitgetragen. Die Feldküche stammt von Harald Borchert (Vario Pack GmbH & Co. KG), der sie erneut zur Verfügung stellte. Die Metzgerei Rech aus Jägersburg steuerte wie in den Vorjahren die Würstchen bei. Unterstützt wurde das Kernteam in diesem Jahr von zahlreichen Ehrenamtlichen des DRK-Kreisverbands Homburg, die gemeinsam mit Feldküchen-Fachmann Christof Bonaventura für die Ausgabe sorgten.

Foto: Stephan Bonaventura

Der gesamte Erlös der Aktion geht – wie in den Vorjahren – zu 100 Prozent an einen wohltätigen Zweck. In diesem Jahr profitiert der DRK-Kreisverband Homburg. Die Spende kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der Verband besonders auf Unterstützung angewiesen ist: Nachdem der DRK-Kreisverband Homburg im November Insolvenz angemeldet hat, ist zusätzliche Hilfe notwendig, um die Arbeit fortführen zu können.

Beim DRK-Kreisverband Homburg ist die Freude über die Unterstützung entsprechend groß. „Wir als DRK-Kreisverband Homburg freuen uns sehr über diese großzügige Spende, damit wir auch zukünftig Menschen in der Region versorgen können“, sagte Geschäftsführerin Nicole Adolph. Der Verwendungszweck der 20.000 EUR steht bereits fest: Das Geld fließt in die ehrenamtliche Arbeit, etwa in Sanitätsdienste, Rettungshundearbeit und Zivilschutz.

Um diese Aufgaben erfüllen zu können, braucht es gut ausgebildete Ehrenamtliche und passende Ausrüstung. Ein Teil der Spende soll daher in die fachliche Aus- und Weiterbildung der Helfer fließen. Außerdem werden persönliche Schutzausrüstungen für die Einsatzkräfte der Bereitschaften und Einsatzformationen benötigt. Dazu zählen etwa Schutzhelme für die Frauen und Männer, die im Zivil- und Katastrophenschutz im Einsatz sind.

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Das Deutsche Rote Kreuz ist bundesweit dort aktiv, wo Menschen Hilfe benötigen – nach Verkehrsunfällen, bei Naturereignissen oder im Alltag von alleinlebenden Senioren. Mehr als 400.000 Ehrenamtliche engagieren sich deutschlandweit neben Beruf, Studium oder Schule beim DRK. Sie kommen aus unterschiedlichen Altersgruppen, mit verschiedenen Lebensgeschichten und Hintergründen. Gemeinsam ist ihnen, dass sie Menschen in Not unterstützen.

Im DRK-Kreisverband Homburg sind es fast 300 ehrenamtliche Helfer, die sich in vielen Bereichen einbringen: im Sanitätsdienst, in der Rettungshundestaffel, im erweiterten Rettungsdienst, im Katastrophen- und Zivilschutz sowie in weiteren Tätigkeitsfeldern. Ein Beispiel ist die Rettungshundestaffel, die im Alltag vermisste Personen sucht, die etwa aufgrund einer Erkrankung nicht mehr nach Hause finden. Weit über 20 Einsätze im Jahr werden von diesen Teams ehrenamtlich und kostenfrei übernommen.

Auch bei schweren Unglücken, etwa nach einer Explosion eines Wohnhauses, kommen die speziell ausgebildeten Hunde und ihre Hundeführer zum Einsatz, um nach verschütteten Personen zu suchen. Einige dieser Einsatzkräfte waren mit ihren vierbeinigen Kameraden auch bei der Suppenküchen-Aktion auf dem Marktplatz dabei und standen für Gespräche zur Verfügung. So wurde vor Ort sichtbar, wofür das Engagement der Homburger Spender steht – und welche Arbeit mit der Unterstützung aus der Suppenküche 2025 gesichert werden soll.