Pascale Hugues war bei der Homburger Lesezeit zu Gast - Foto: Jürgen Kruthoff/Stadtverwaltung
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Mit einer großen Zahl interessierter Gäste ist die Homburger Lesezeit am vergangenen Dienstag in die neue Saison gestartet. Zum Auftakt der Lesereihe konnten Bürgermeister Michael Forster und Jutta Bohn, die gemeinsam mit ihrem Team die beliebte Reihe organisiert, die Schriftstellerin Pascale Hugues im Kulturzentrum Saalbau begrüßen.

Bis es so weit war, mussten zahlreiche Stühle in den Raum im zweiten Geschoss des Saalbaus getragen werden, um den rund 70 Gästen eine Sitzmöglichkeit zu bieten. Da in der Galerie derzeit eine Kunstausstellung gezeigt wird, musste die Lesezeit für die Auftaktveranstaltung umziehen. Dann war es an Bürgermeister Forster, die Gäste sowie die aus Straßburg stammende Schriftstellerin zu begrüßen. Michael Forster lobte zunächst Jutta Bohn und ihr Team dafür, dass es ihnen erneut gelungen sei, auch für diesen Herbst und Winter ein abwechslungsreiches und spannendes Programm auf die Beine gestellt zu stellen.

„Dies ist keineswegs eine Selbstverständlichkeit, schließlich ist dies bereits die neunte Auflage der Lesezeit. Das heißt, wir haben gemeinsam das zehnjährige Jubiläum vor Augen“, so Bürgermeister Forster, der betonte, dass er froh sei, dass das Organisationsteam von Beginn an von der Stadt Homburg unterstützt wurde und die Lesezeit eine Bereicherung und ein fester Bestandteil der Homburger Kulturveranstaltungen sei. Abschließend wünschte er Pascale Hugues, die ihr Buch „Mädchenschule“ vorstellte, und dem Publikum einen schönen und unterhaltsamen Abend.

Bürgermeister Forster und Pascale Hugues – Foto: Jürgen Kruthoff/Stadtverwaltung

Nachdem Jutta Bohn, die Schriftstellerin und Journalistin, die als Deutschlandkorrespondentin des französischen Nachrichtenmagazins „Le Point“ in Berlin lebt, ihre Arbeit sowie ihre vielfältigen Auszeichnungen näher vorgestellt und diese herzlich begrüßt hatte, ging Pascale Hugues zunächst darauf ein, wie ihr Buch „Mädchenschule“ entstanden ist. Basis war ein Poesiealbum aus Grundschultagen. Pascale Hugues nahm Kontakt mit ihren Schulfreundinnen aus den 60er-Jahren auf und so entstand ihr Buch „Mädchenschule“. Im Laufe des Abends fand die Schriftstellerin eine schöne Mischung aus Passagen, die sie vorlas, und Erzählungen aus ihrer Schulzeit sowie von ihren Freundinnen. Dabei kamen auch Bezüge zu den politischen und sozialen Verhältnissen in Frankreich und Deutschland zur Sprache, die zu einem regen Austausch mit dem Publikum führten.

v. l. n. r. Bürgermeister Michael Forster, Jutta Bohn und Pascale Hugues. – Foto: Jürgen Kruthoff/Stadtverwaltung

Am Ende der Veranstaltung bedankte sich Jutta Bohn bei Pascale Hugues und dem Publikum und wies bereits auf die nächste Lesung hin, die am 10. Oktober wieder einen Bezug zu Frankreich herstellt. Dann liest Adolf Kimmel aus St. Ingbert aus seinem Buch mit dem Titel „François Mitterand“.

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