Der Beigeordnete Philipp Scheidweiler, Ute Müller (vorn), die Autorin Natalie Buchholz, Nadja Haas und Jutta Bohn (v. l. n. r.) freuen sich über den Auftakt der Homburger Lesezeit. Foto: Jürgen Kruthoff/Stadtverwaltung

Mit einem voll besetzten Saal ist die Homburger Lesezeit in ihre neue Saison gestartet. Zahlreiche Gäste kamen am Dienstagabend, 29. September, ins Kulturzentrum Saalbau, um die Münchener Autorin Natalie Buchholz zu erleben. Da in der Galerie derzeit eine Kunstausstellung gezeigt wird, fand die Veranstaltung in einem Ausweichraum statt.

Beigeordneter Philipp Scheidweiler eröffnete die Lesereihe gemeinsam mit den Organisatorinnen Jutta Bohn, Ute Müller, Nadja Haas und Ingrid Braun. Er dankte dem Team für das Engagement und das Gespür für literarische Vielfalt: „Die Lesezeit hat sich zu einer festen Größe im Kulturleben Homburgs entwickelt. Sie bereichert das städtische Leben und zieht immer wieder Menschen an, die den Zauber der Literatur erleben möchten.“

Auch Jutta Bohn begrüßte die Gäste und die Autorin und zeigte sich erfreut über die große Resonanz. Natalie Buchholz, die eigens aus München angereist war, erklärte, wie wichtig für sie der Austausch mit den Leserinnen und Lesern sei. „Schreiben ist eine einsame Angelegenheit, und erst der Kontakt mit dem Publikum macht die Arbeit vollständig“, betonte sie. Von einem besonderen Empfang berichtete sie gleich zu Beginn: Als sie den Homburger Bahnhof verließ, habe sie ein doppelter Regenbogen begrüßt.

Im Mittelpunkt des Abends stand ihr Roman „Grand-Papa“, in dem die Autorin ihre deutsch-französischen Wurzeln literarisch verarbeitet. Mit feinem Gespür für Familiengeschichten nahm sie das Publikum mit auf eine Reise, die sofort in den Bann zog. Die Gäste lauschten aufmerksam, während Buchholz Auszüge aus ihrem Werk vorlas und Einblicke in ihre Arbeit gewährte.

Fortgesetzt wird die Reihe am kommenden Dienstag, 7. Oktober, mit einer Lesung des gebürtigen Homburgers Dr. Wolfgang Bach. Um 19 Uhr liest er in der Galerie des Saalbaus aus seinem Buch „Ins zierliche Land“. Bereits eine Woche später, am 14. Oktober, folgt Norman Ohler mit der vorgezogenen Lesung aus „Der Zauberberg, die ganze Geschichte“. Alle Termine der Homburger Lesezeit sind auf der Internetseite der Stadt Homburg zu finden.

Foto: Jürgen Kruthoff/Stadtverwaltung
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