Foto: Jürgen Kruthoff/Stadtverwaltung Homburg
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Gleich drei neue Löschfahrzeuge auf einen Schlag: Was Oberbürgermeister Michael Forster am Freitag, 2. Oktober, beim Löschbezirk Kirrberg übergeben konnte, hat es in Homburg so noch nie gegeben. Drei baugleiche Hilfeleistungslöschfahrzeuge vom Typ HLF 20 gehen künftig in den Dienst – jeweils rund 600.000 Euro teuer und ab sofort in Kirrberg, Jägersburg und Wörschweiler im Einsatz.

„Dass nun drei Fahrzeuge auf einmal übergeben werden können, ist nicht nur neu in meiner Amtszeit, sondern erstmals in Homburg der Fall“, betonte Forster bei dem Termin. Begleitet wurde er dabei von Bürgermeister Manfred Rippel, Wehrführer Peter Nashan und zahlreichen Feuerwehrfrauen und -männern aus allen Homburger Löschbezirken. Auch der Bundestagsabgeordnete Esra Limbacher, der Beigeordnete für Öffentliche Sicherheit und Bevölkerungsschutz, Peter Fuchs, sowie Mitglieder aus Stadtrat und Ortsräten waren vor Ort.

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Warum die Stadt Wert auf moderne Technik legt, machte der OB deutlich: Die Einsatzkräfte investierten nicht nur Zeit und Energie in ihr Ehrenamt, sondern setzten im Zweifel sogar ihre Gesundheit oder ihr Leben für die Bevölkerung ein. „Daher soll auch das Equipment stimmen, sowohl bei den Fahrzeugen als auch bei den Geräten“, so Forster. Die neuen Fahrzeuge ermöglichten es den Wehren, bei Bränden, technischen Hilfeleistungen und der Menschenrettung noch sicherer zu arbeiten.

Die HLF 20 sind allerdings nur ein Teil der Modernisierung. Zusätzlich hat die Stadt in Ausrüstung und Geräte sowie in einen neuen Mannschaftstransportwagen investiert, der erstmals rein elektrisch fährt und im Löschbezirk Homburg-Mitte zum Einsatz kommt. Unterm Strich summieren sich die Anschaffungen auf rund zwei Millionen Euro. Angesichts der angespannten Haushaltslage einer Sanierungskommune sei das keineswegs selbstverständlich, räumte Forster ein und dankte dem Stadtrat ausdrücklich für die Zustimmung zu den nötigen Beschlüssen.

Foto: Jürgen Kruthoff/Stadtverwaltung Homburg

Mit Blick nach vorn kündigte der Oberbürgermeister weitere Schritte an. Die Stadt investiere nicht nur in Fahrzeuge und Ausrüstung, sondern auch in die einzelnen Standorte. Den Anfang mache ein Anbau an der Fahrzeughalle in Kirrberg, weitere Maßnahmen seien bereits geplant.

Wehrführer Peter Nashan erläuterte einige Besonderheiten der neuen Fahrzeuge, die unter anderem über eine Seilwinde verfügen, und hob hervor, dass die einheitliche Ausstattung aller drei Fahrzeuge im Alltag ein echter Vorteil sei. Den elektrischen Mannschaftstransportwagen bewertete er als Einstieg in eine Entwicklung, die man genau beobachten wolle. Forster und Rippel dankten den Kameradinnen und Kameraden für ihren Einsatz und der Kirrberger Wehr für die Ausrichtung der Übergabe – verbunden mit dem Wunsch, dass alle Einsatzkräfte stets gesund nach Hause zurückkehren. Für die Firma W&M Feuerwehrtechnik GmbH, die den Ausbau der Fahrzeuge übernommen hatte, bedankten sich die Geschäftsführer Pascal Wirtz und Stephan Munz bei der Stadt und überreichten den Wehren unter anderem Parkschilder mit Bildern der neuen Fahrzeuge.

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