Mit dem Besuch von Sebastian Poppner, Amtsleiter für Wirtschaftsförderung und Städtepartnerschaft in Ilmenau, hat die Verbindung zwischen der thüringischen Stadt und Homburg in der vergangenen Woche spürbar an Tiefe gewonnen. Der mehrtägige Aufenthalt war mehr als ein bloßer Höflichkeitsbesuch – er brachte neue Ideen, konkrete Gesprächsanlässe und eine Portion Zukunftsperspektive in die gewachsene Städtepartnerschaft.
Der Homburger Beigeordnete Philipp Scheidweiler zeigte sich überzeugt vom Wert solcher Begegnungen. „Solche persönlichen Treffen sind die Seele der Städtepartnerschaft“, betonte er. Gerade in Zeiten zunehmender Digitalisierung brauche es echte Begegnungen, um Vertrauen und Zusammenarbeit über Stadtgrenzen hinweg zu stärken – ob im Bereich Kultur, Forschung oder Verwaltung.
Begleitet wurde der Ilmenauer Amtsleiter unter anderem von Simone Lukas, die in Homburg für die Städtepartnerschaften zuständig ist. Sie empfing Poppner persönlich und begleitete ihn durch ein abwechslungsreiches Programm: vom Römermuseum in Schwarzenacker über den Stadtpark bis hin zum Beeder Biotop. Auch ein Ausflug per Fahrrad mit dem Stadtratsduo Prof. Frank und Ute Kirchhoff gehörte dazu – passend zum gemeinsamen Interesse an nachhaltiger Mobilität.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf wirtschaftlichen Themen. Bei einem Stadtrundgang mit Homburgs Wirtschaftsförderin Dagmar Pfeiffer informierte sich Poppner über aktuelle Förderprojekte und die innerstädtische Entwicklung. Die Vielfalt der Aktivitäten vor Ort habe ihn beeindruckt, so Lukas: „Er wollte Homburg nicht nur sehen, sondern verstehen – und war begeistert vom Engagement, das hier gelebt wird.“
Besonders inspirierend war für den Gast aus Thüringen der Austausch über wissenschaftliche Kooperationen. Ilmenau bringe als Universitätsstadt mit technischem Schwerpunkt beste Voraussetzungen mit – genau wie Homburg. „In diesem Bereich steckt enormes Potenzial für gemeinsame Projekte“, sagte Scheidweiler.

Foto: Philipp Scheidweiler
Zum Abschluss des Besuchs stand auch ein Blick in die Zukunft an: Am 3. Oktober wird Ilmenau die Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit für Thüringen ausrichten – mit Beteiligung aus Homburg. Lukas ist gemeinsam mit Partnern aus der Stadt und dem Saarpfalz-Kreis bereits in der Planung: „Solche Ereignisse bieten Raum, um den europäischen Gedanken mit Leben zu füllen.“
Wer sich in die Städtepartnerschaft einbringen möchte – sei es durch Austausch, Projekte oder Ideen – kann sich direkt an Simone Lukas wenden (E-Mail: sim.lukas@web.de). Die Verbindung zu Ilmenau ist offen für neue Impulse – und zeigt, wie lebendig Partnerschaft auf kommunaler Ebene sein kann.



















