Foto: UKS

Bis Mittwoch, 20. November 2019, ist im Foyer der Klinik für Innere Medizin IMED (Geb. 41) am Universitätsklinikum des Saarlandes die Fotoausstellung SCHWERE[S]LOS zu sehen. Die Wanderausstellung thematisiert die Erkrankung Adipositas und hat zum Ziel, aufzuklären und zum Nachdenken anzuregen.

„Die   Ursachen   für   Übergewicht   und   Adipositas   sind   vielfältig“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Matthias Glanemann, Direktor der Klinik für Allgemeine Chirurgie, Viszeral-, Gefäß- und Kinderchirurgie am Universitätsklinikum des Saarlandes. „Es ist ein komplexes Zusammenspiel von biologischen, psychosozialen sowie umwelt- und verhaltensbedingten Risikofaktoren.“ Die Homburger Mediziner wissen, unter welchen Vorurteilen ihre Patientinnen und Patienten leiden und wie stark die Stigmatisierung in der Gesellschaft ist. „Wir möchten weitere Aufklärungsarbeit leisten und Vorurteile über Betroffene abbauen“, ergänzt Dr. Sebastian Holländer, Leiter des Homburger Kompetenzzentrums für Adipositas- und metabolische Chirurgie und Oberarzt der Klinik. „Daher freuen wir uns, die von der DAK-Gesundheit und der Johnson & Johnson Medical ins Leben gerufene Fotoausstellung SCHWERE[S]LOS bei uns zeigen zu können.“

Kern der Wanderausstellung sind Bilder aus einem Fotowettbewerb unter Studierenden des Institute of Design in Berlin, Düsseldorf und Hamburg. Die Gewinnerfotos wurden von einer hochkarätigen Jury ausgewählt. Sie  zeigen auf faszinierende Weise, wie Menschen mit Adipositas leben, wie sie sich fühlen und mit welchen Vorurteilen und Hürden sie im Alltag zu kämpfen haben.

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