Am 29. Spieltag konnte der FC Homburg gegen den Tabellenvorletzten TSV Stadtallendorf einen Heimsieg einfahren. Vor der Saisonminuskulisse von 655 Zuschauern steigerte sich der FCH nach schwacher Anfangsphase und gewann am Ende verdient mit 3:1 (2:1). 

Wiedergutmachung war nach der 0:3 Pleite im Derby letztes Wochenende gegen den 1.FC Saarbrücken angesagt. Zumindest vom Ergebnis her schafften es die Grün-Weißen diese Erwartung der Fans zu erfüllen. Die Leistung selbst ließ jedoch über weite Strecken einiges zu wüschen übrig. Vor allem die ersten 20 Minuten vermittelten eher das Gefühl, dass bei der Elf von Trainer Jürgen Luginger ein Stück weit die Lauf raus ist. „Da waren wir nicht so auf dem Platz wie das sei sollte“, ärgerte sich Luginger nach dem Spiel über den fahrigen Auftritt seiner Mannschaft in der Anfangsphase. 

Bereits nach vier Minuten lag man mit 0:1 In Rückstand. Nach einer Ecke bekamen die Hausherren den Ball nicht raus und der Stadtallendorfer Tomislav Baltic versenkte die Kugel im rechten unteren Eck. Und nur fünf Minuten später hatte man Glück nicht noch höher in Rückstand zu geraten. Nach einem haarsträubenden Fehlpass von Ihab Darwiche musste Torwart David Salfeld gegen Andre Fliess sein ganzes Können aufbieten, um den zweiten Gegentreffer zu verhindern. Aber von einem Moment auf den anderen waren die Grün-Weißen plötzlich am Drücker. 

Zunächst schaffte es Christopher Theisen nicht, den Ball im Tor unterzukriegen (23.) und nur Sekunden später scheiterte Thomas Steinherr am gut reagierenden Hrvoje Vincek (24.). Mit schnellen Kombinationen schaffte es der FCH nun, die Hessen in die Defensive zu drängen. Eine Viertelstunde war das richtig guter Fußball, der schließlich auch belohnt wurde. Nach Flanke von Maurice Neubauer legte Konstantinos Neofytos  auf Patrick Dulleck und dieser erzielte per abgefälschtem Schuss den Ausgleich (24.). Und nur fünf Minuten später das 2:1. Dulleck eroberte an der Torauslinie den Ball, spielte in die Mitte, wo Darwiche trocken verwandelte. Das Spiel war nach einer ganz starken Phase der Grün-Weißen gedreht. Viel passierte in der ersten Hälfte nicht mehr. Homburg kontrollierte das Spiel und ließ nichts zu. 

Nach der Pause dann sofort das 3:1 durch Kevin Maek, der nach einem Freistoß von der rechten Seite völlig blank stand und nur noch einzuschieben brauchte (52.). Wer jetzt aber erwartete, dass der Gastgeber das Spiel souverän nach Hause spielen würde, sah sich bitter getäuscht. „Wir haben es einfach versäumt die Konter besser auszuspielen und hätten hier wesentlich mehr Tore erzielen müssen. Da müssen wir einfach besser werden“, kritisierte Coach Luginger sein Team 

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