Schon in weniger als einem Monat beginnt die mittlerweile sechste Saison der Homburger Lesezeit. Eine Veranstaltungsreihe, die Literatur und Menschen zusammenbringt und seit vielen Jahren einen festen Platz im Homburger Kulturkalender hat.

Alle Termine der Reihe sind wieder in einem Programmheft abgedruckt. Am Dienstag, 3. September 2019, ist Auftakt im großen Sitzungssaal des Rathauses. Hannelore Hoger ist zu Gast und liest ab 18:30 Uhr aus den Kunstmärchen für Erwachsene von Oscar Wilde. Die Lesungen finden gewöhnlich im Bistro 1680 am Historischen Marktplatz immer dienstags um 19 Uhr statt. Dazu zählt auch die Reihe „VLV – VIPs lesen vor“, bei der diesmal sieben bekannte Homburger Persönlichkeiten aus ihrer Lieblingslektüre vorlesen.

Bürgermeister Michael Forster lud nun zu einer Pressekonferenz ein und stellte gemeinsam mit dem Beigeordneten für Kultur und Tourismus Raimund Konrad sowie den Organisatorinnen Jutta Bohn vom Frauenkulturstammtisch und Patricia Hans von der Akademie für Ältere das Halbjahresprogramm näher vor. Zunächst nutzte Forster die Gelegenheit um danke zu sagen, dass es wieder gelungen sei, ein Programm für die Lesezeit zusammenzustellen, das eine hohe Bandbreite aufweise. Besonders der Mix von Lesenden aus Homburg und von außerhalb sein interessant, sagte der Bürgermeister.

„Die Lesezeit hat sich sehr gut entwickelt“, sagte Beigeordneter Konrad. Die Lesezeit passe zur Gesamtentwicklung des Marktplatzes und habe ihren Anteil daran, so Konrad. Seine Aufmerksamkeit möchte er auch den Vorlesenden der Reihe „VIPs“ zukommen lassen, denn vor Publikum vorzulesen und letztlich auch in Teilen Privates preiszugeben sei nicht selbstverständlich.

Die Hauptakteurinnen der Lesezeit sind Jutta Bohn und Patricia Hans. Diese stellten das Programm näher vor, das sich, so Hans, nahtlos an das Kulturprogramm des Sommers anfüge und in seiner Form kompakt über die Herbst- und Winterzeit führe. „Wir werden in vollem Umfang von der Stadt unterstützt“, lies Patricia Hans noch wissen. Sie gab auch einen Einblick in den Hörerkreis, der sich nicht nur aus Homburgerinnen und Homburgern zusammensetzt, sondern auch aus dem Bliesgau, Neunkirchen und Zweibrücken.

Jutta Bohn wies auf die generell kostenfreie Veranstaltungsreihe hin. Lediglich der Auftakttermin mit Hannelore Hoger sowie der Abschluss mit Ilja Richter kosten jeweils 14 Euro Eintritt. Die Kosten für die restlichen Termine werden von der Stadt getragen.

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