Im Rahmen des Festes „Partnerschaft für Demokratie“ zeichnete Beigeordnete Christine Becker (4.v.l.) mit Amtsleiterin Ingrid Braun vom Amt für Jugend, Senioren und Soziales (rechts) engagierte Personen aus. Zweite von links Sandra Schatzmann, Ansprechpartnerin für Demokratie Homburg. - Foto: Claudia Ohliger

Seit 2015 fördert die „Partnerschaft für Demokratie“ der Kreisstadt Homburg im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ das zivilgesellschaftliche Engagement für das demokratische Zusammenleben in der pluralistischen Gesellschaft. Zahlreiche Menschen und Organisationen haben sich mit eigenen Projekten und Aktionen beteiligt und damit Zeit, Energie und Courage investiert.

Um dieses wichtige Engagement zu würdigen und sich bei allen beteiligten Personen zu bedanken, hatte die Stadt Homburg zu einem Fest der „Partnerschaft für Demokratie“ mit kulturellem Programm in den Sitzungssaal des Rathauses eingeladen. In einem Rückblick erinnerten Sandra Schatzmann, Ansprechpartnerin Partnerschaft für Demokratie Homburg, und Michael Groß vom Adolf-Bender-Zentrum an die 67 geförderten Projekte, die von 25 gemeinnützigen Einrichtungen, Vereinen und Organisationen umgesetzt wurden und damit rund 9.000 Menschen erreichten, an 25 Projekte von Jugendlichen im Rahmen des Jugendforums, an sechs Demokratiekonferenzen oder an fünf Ausstellungspräsentationen bzw. Vortragsveranstaltungen. Insgesamt 445 000 Euro habe man in diesem Zeitraum nach Homburg holen und gemeinsam für die Menschen in Homburg verwenden können, berichtete Schatzmann.

Im Rahmen der von Ingrid Braun, Leiterin des Amts für Jugend, Senioren und Soziales, moderierten Veranstaltung bedankte sich Beigeordnete Christine Becker bei den beteiligten Menschen und Organisationen mit einer Urkunde der Stadt Homburg. Gestaltet wurde das Fest von der Band „Shaian“ sowie den „Artefeen“ der Freien Kunstschule Artefix.

Die meisten Anträge habe der Verein Saarkult e.V. gestellt, so Sandra Schatzmann. Hervorzuheben sei auch die Schule am Webersberg, die als Projekt ein Theaterstück auf die Beine gestellt habe. Als Schwerpunkte für das Jahr 2020 nannte sie die Förderung des Zusammenlebens in der vielfältigen Gesellschaft sowie die Förderung von Demokratie und Menschenrechten. Darüber hinaus gehe es darum, dem Extremismus und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit entgegenzuwirken.

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