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    Homburg | Ein Abend der Superlative – „Manuelas Modelounge“ und „En Vogue“ präsentieren sich auf eigener Modenschau

    Ein fulminanter Abend endete in tosendem Applaus. Ein Abend, welcher der Stadt Homburg und gerade dem Einzelhandel nicht nur gut zu Gesicht stand, sondern vielmehr als Vorbildfunktion für abwechselungsreiche Eventideen vermerkt werden kann.

    Schon früh zeichnete sich ab, daß die Veranstaltung etwas ganz Besonderes werden würde, denn innerhalb von 2 Wochen war knapp die Hälfte aller Karten bereits vergriffen. Zu verdanken war dieser Umstand natürlich dem Interesse der Käufer aber in erster Linie dem Mut der Veranstalter, in Homburg mal etwas nicht Alltägliches stattfinden zu lassen. Die Veranstalter, das sind Manuela Brengel von „Manuelas Modelounge“ sowie das Tochter-Mutter-Gespann Laura und Ana Maria Dresch von „En Vogue“. Alle betreiben ihre Läden erfolgreich in der Homburger Altstadt. Beide Läden leben seit Bestehen vor, wie man sich als Einzelhandel kundenfreundlich und kreativ positioniert. Dazu gehören natürlich auch immer wieder neue Ideen. „ Manuela und wir haben uns darüber Gedanken gemacht, was man in der Altstadt verändern könnte um mal etwas Anderes zu machen und Leben und Schwung rein zu bringen. Gerade weil bei uns beiden jetzt die Sommerware kommt, war schnell klar, daß wir unsere neuen Kollektionen präsentieren wollen. Und wie geht das besser als mit einer großen Modenschau wie dieser“, erzählt uns Laura Dresch.

    Die drei Veranstalterinnen der Homburger Modenschau. Manuela Brengel (Manuelas Modelounge), Laura Dresch und Ana Maria Dresch (En Vogue) – (v.l.n.r.) – Foto: Stephan Bonaventura

    Ein Abend rund um Mode, Schönheit und Kulinarik. Das kommt bei den Kunden an. „Wenn man sich heutzutage abheben will, muss man etwas Besonders machen. Die Kunden wollen ein Event das man eben nicht jeden Tag bekommt. Ich habe soviel Ideen und ich sage einfach: Die Leute wollen was erleben. Und wenn man ihnen etwas bietet was einem selbst Spaß macht, dann ist es umso schöner zu sehen, wie die Leute darauf positiv reagieren. Endlich passiert mal was, sagen sie. Ich selbst bin auch so. Für etwas Besonderes zahle ich auch gerne entsprechend. Ich möchte immer anders als die anderen sein, das war schon immer so“, so Manuela Brengel. Auch über die Location war man sich schnell einig. Im Ballsaal des neu renovierten Schlossberg Hotels über den Dächern der Stadt, sollte die Veranstaltung stattfinden. „Das Schlossberg Hotel ist dafür die optimale Umgebung. Ich liebe das Hotel schon immer, es hat eine tolle Lage und ist für unsere Bedürfnisse einfach perfekt. Wenn man so etwas hier macht, dann muss auch der Rahmen stimmen, dann geht man nicht irgendwo hin sondern dann muss das gesamte Ambiente passen“, schwärmt Manuela Brengel.

    Wie zu erwarten wurde es ein Abend der Superlative. Ein Abend voller guter Laune, modischer Eleganz und zufriedenen Gästen. Das Motto der Modenschau war „Italien trifft Frankreich“. Es wurde italienische Mode von „Manuelas Modelounge“ präsentiert und französische Dessous- und Bademode von „En Vogue“. Kleidung, genau wie es sie auch in den Läden gibt. Kleidung, die nicht für Supermodels der Pariser Laufstege gemacht ist, sondern für Menschen wie du und ich. „ Wir haben heute für jede Frau etwas dabei“, erzählt Ana Maria Dresch. „Ob hochwertige Dessous mit Spitze, klassische, glatte Dessous, unsere Frühjahrskollektion aber auch das Beste für die Bademodensaison.“ Normalität und Natürlichkeit stand im Vordergrund. Und genau so suchte man auch die Models aus, die an diesem Abend durch den Ballsaal liefen. Frauen von 20 bis 60 Jahren, viele davon selbst Kundinnen und Freunde der Veranstalter. „Das ist pure Absicht weil wir möchten, daß sich die Menschen hier im Saal mit den Models identifizieren. Jede Frau hat eine andere Figur, jede sieht anders aus, darum geht es hier“, erklärt uns Manuela Brengel. Genau dieses Gesamtkonzept kam beim Publikum so gut an. Nichts Abgehobenes, sondern pure Natürlichkeit. Übrigens gab es hinter den Kulissen auch keinen Visagisten oder Friseur, die Models sollten sich zeigen wie sie sich wohlfühlen.

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