Die Karlsberg Brauerei GmbH hat ihre dritte Unternehmensanleihe (ISIN: DE000A254UR5, WKN: A254UR) erfolgreich platziert. Die Anleihe stieß auf hohe Nachfrage und war deutlich überzeichnet. Entsprechend wurde das Emissionsvolumen des Karlsberg Wertpapiers III im Rahmen der Privatplatzierung um 10 Mio. Euro auf ein Gesamtvolumen von 50 Mio. Euro erhöht und die Zeichnungsmöglichkeit über die Deutsche Börse bereits heute um 09:00 Uhr vorzeitig beendet.

Ursprünglich war eine Zeichnung bis zum 23. September 2020 vorgesehen. Der jährliche Zinssatz ist auf 4,25 % festgelegt worden und liegt damit am unteren Ende der vor Zeichnungsstart mitgeteilten Zinsspanne (4,25% bis 4,75%).

Das Angebot der Karlsberg Brauerei GmbH war dreigeteilt, bestehend aus einem Umtauschangebot für die Inhaber der Anleihe 2016/2021 inkl. einer Mehrerwerbsoption, einem öffentlichen Angebot über die Zeichnungsfunktionalität der Deutschen Börse sowie einer Privatplatzierung.

Das zum Umtausch angediente Volumen beträgt rund 49 % der ausstehenden Anleihe und wird voll zugeteilt. Zeichnungen gemäß Mehrerwerbsoption konnten aufgrund der starken Überzeichnung nicht berücksichtigt werden. Alle über die Zeichnungsfunktionalität erfolgten Orders wurden bis zu einem Volumen von je 3.000 Euro vollständig zugeteilt. Zeichnungen größer 3.000 Euro wurden jeweils mit 3.000 Euro zugeteilt. Ausgabe- und Valutatag ist der 29. September 2020. Am selben Tag erfolgt die reguläre Einbeziehung der Anleihe im Quotation Board (Open Market) der Frankfurter Wertpapierbörse. Die Notierungsaufnahme an der Börse Frankfurt erfolgt bereits morgen, am 23. September 2020 (Handel per Erscheinen).

„Wir freuen uns über das große Interesse der Investoren, sehen unser klares Bekenntnis zum Kapitalmarkt bestätigt und bedanken uns für das entgegengebrachte Vertrauen“, sagt Christian Weber, CEO der Karlsberg Gruppe. Martin Adam, CFO der Karlsberg Gruppe ergänzt: „Wir sehen uns mit der hohen Nachfrage zu einem deutlich niedrigeren Zinssatz als bei unserer vorherigen Anleihe auf unserem eingeschlagenen Weg bestätigt.“

Der Nettoemissionserlös der neuen Anleihe nach Umtausch dient der Refinanzierung der noch ausstehenden Stücke der Anleihe 2016/2021. Hierzu wird die Karlsberg Brauerei GmbH voraussichtlich in den kommenden Tagen eine entsprechende Kündigung der nicht bereits im Rahmen dieser Transaktion umgetauschten Anleihen vornehmen. Mit dem darüberhinausgehenden Teil des Emissionserlöses nach Abzug der Emissionskosten werden Investitionen in technische Anlagen und in die weitere Digitalisierung umgesetzt.

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