Foto: Arjan Kruik / FreeWheeler
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Wer das Rennrad liebt, sich aber nicht länger auf glatten Asphalt beschränken möchte, findet im Saarland inzwischen ideale Bedingungen. Gravelbiken heißt die Disziplin, die das Tempo eines Rennrads mit der Freiheit verbindet, auch über Schotter, Waldwege und schmale Pfade zu rollen. Immer mehr Radfahrende entdecken diese Mischung für sich – und das kleinste Flächenland Deutschlands liefert dafür die passende Kulisse.

Die Landschaft ist waldreich und vielfältig, durchzogen nicht nur von Saar, Mosel und Blies, sondern von zahlreichen weiteren Flüssen. Die höchsten Erhebungen wie Dollberg und Schimmelkopf bleiben zwar knapp unter der 700-Meter-Marke, doch der ständige Wechsel zwischen Tälern und Anhöhen sorgt dafür, dass sich unterwegs erstaunlich viele Höhenmeter summieren. Gerade dieses leicht wellige Profil macht die Region auch für Touren mit Gepäck reizvoll.

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Dass gute Ideen im Radsport oft aus der Community selbst stammen, zeigt das sogenannte „Saarlandschwein“. Die vom Radsportclub Überherrn ins Leben gerufene Jedermann-Rennradtour führt auf rund 300 Kilometern entlang der Landesgrenze und bringt es dabei auf 3.600 Höhenmeter. Wer die Umrundung geschafft hat, darf sich anschließend online in eine Ruhmeshalle eintragen. Einmal im Jahr geht es beim großen Ride-Out zudem gemeinsam mit Gleichgesinnten an den Start.

Ein vergleichbares Angebot gibt es nun auch für die wachsende Zahl der Gravelbiker. Die neue Gravelbike-Saarlandrunde umrundet das gesamte Bundesland auf etwa 375 Kilometern und rund 6.800 Höhenmetern. Anders als klassische Radrouten legt sich diese Strecke bewusst nicht auf einen Untergrund fest. Sie kombiniert gut ausgebaute Radwege mit einsamen Landstraßen, Schotterpisten, Waldwegen und Trails.

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Dabei reiht die Route eine ganze Reihe von Naturschönheiten aneinander, darunter die bekannte Saarschleife. Einsteigen lässt sich überall, ein reizvoller Ausgangspunkt ist etwa der Deutsch-Französische Garten in Saarbrücken. Ebenso breit gefächert wie die Wegbeschaffenheit sind die Übernachtungsmöglichkeiten entlang der Strecke: Vom Campground unter freiem Sternenhimmel über schön gelegene Campingplätze bis hin zu komfortablen Hotels ist alles vertreten.

Ausführliche Informationen zur Gravelbike-Saarlandrunde sowie zu weiteren Touren und Unterkünften für Radsportlerinnen und Radsportler stellt die Tourismus Zentrale Saarland unter sporturlaub.saarland bereit. Die Landesmarketingorganisation mit Sitz in Saarbrücken wirbt seit Jahren dafür, das Saarland als attraktives Reiseziel bekannter zu machen – der Radsport nimmt dabei zunehmend einen festen Platz ein.

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