FSJ und Ehrenamt – ein tolles Team im Elternhaus. - Foto: McDonald’s Kinderhilfe Stiftung

Das Ronald McDonald Haus Homburg bietet jährlich eine Stelle im Freiwilligen Sozialen Jahr an. Celina (19 Jahre) erzählt von ihren Erfahrungen.

Normalerweise würde Celina an einem Dienstagmorgen gemeinsam mit ehrenamtlichen MitarbeiterInnen ein Frühstück für die Familien herrichten, damit diese gestärkt in den Tag in der Klinik bei ihrem schwer kanken Kind starten. Seit der Pandemie muss das Frühstück ausfallen, und so nutzt Celina die Zeit um die Spielsachen im Spielbereich des Hauses zu desinfizieren und kleine Geschenke für die Kinder zu verpacken.

„Ich hätte nicht damit gerechnet, dass es in einem Ronald McDonald Haus so viel zu putzen gibt“, lacht Celina. „Neben der Hauswirtschaft gibt es noch eine Menge anderes zu tun. Eltern aufnehmen und ihnen das Haus zeigen, mit Geschwisterkindern spielen, kleine Bürotätigkeiten, Gartenarbeiten, die Arbeit ist sehr abwechslungsreicht“, ergänzt sie. Nach ihrem Abitur überlegte sich Celina wie ihr Weg weitergehen soll und sie entschied sich für ein Freiwilliges Soziales Jahr. Über den Träger wird dieses unter anderem im Ronald McDonald Haus angeboten. An insgesamt 20 Standorten der McDonald’s Kinderhilfe werden in ganz Deutschland in diesem Jahr wieder FSJ-Stellen angeboten, in den meisten Häusern werden auch Apartments für die FSJ-Mitarbeiter bereitgestellt. So wird der Schritt aus dem eigenen Elternhaus für die jungen Erwachsenen erleichtert, und ein FSJ am anderen Ende Deutschlands klingt nach verlockender Freiheit.

Bild: Stephan Bonaventura

Viele entscheiden sich für ein Ronald McDonald Haus oder eine Oase, weil sie Familien in Notlagen helfen wollen. Im Homburger Elternhaus mit seinen 14 Apartments, das sich überwiegend durch Spenden finanziert, finden jedes Jahr rund 230 Familien schwer kranker Kinder einen Rückzugsort, an dem sie sich erholen und gleichzeitig auf eine starke Gemeinschaft bauen können, die sie auffängt, wenn sie einmal nicht bei ihrem Kind am Krankenbett sitzen.

Auch Tanja Meiser, Hausleitung im Ronald McDonald Haus Homburg sieht die Bereicherung: „Die jungen Menschen die bei uns ihr freiwilliges soziales Jahr absolvieren, bringen immer wieder neue Ideen und Impulse mit. Es ist auch schön zu sehen, wie sie sich in einem Jahr entwickeln, manche anfängliche Schüchternheit weicht schnell und ein gefestigter junger Erwachsener verlässt uns nach einem Jahr mit einem weinenden und einem lachenden Auge.“

Mehr Infos zum FSJ in einem Ronald McDonald Haus und wo man sich ganz direkt bewerben kann, gibt es unter: https://www.mcdonalds-kinderhilfe.org/fsj

 

 

 

 

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