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Zum 1. Januar 2022 ist das Förderprogramm zur Kinderwunschbehandlung im Saarland gestartet. Hierzu stehen Landesmittel von insgesamt 100.000 Euro pro Jahr zur Verfügung. Bisher sind bereits 72 Anträge beim Landesamt für Soziales eingegangen, davon wurden 59 vollständig geprüft und 58 positiv beschieden.

Der Landtag hatte im Haushalt für 2021/2022 erstmals Landesmittel in Höhe von 100.000 Euro pro Jahr zur Förderung von Kinderwunschbehandlungen zur Verfügung gestellt. Gefördert werden können nach der Bundesrichtlinie Kinderwunschbehandlungen heterosexueller Paare. Mit einem Ergänzungsprogramm möchte die Landesregierung auch gleichgeschlechtlichen weiblichen Paaren eine finanzielle Unterstützung ermöglichen.

„Ich freue mich sehr, dass das Förderprogramm zur Kinderwunschbehandlung im Saarland so gut angenommen wird. Wir setzen uns dafür ein, dass der sehnliche Wunsch nach einem eigenen Kind für möglichst viele Paare in Erfüllung gehen kann. Gerade die selbst zu finanzierenden Kostenanteile der teuren reproduktionsmedizinischen Behandlungen stellen für viele Paare eine erhebliche Belastung dar. Unter Umständen sind diese ein Hinderungsgrund für die Inanspruchnahme der ärztlichen Leistungen und damit die Erfüllung des Kinderwunsches“, sagt Familienministerin Monika Bachmann. In Deutschland ist fast jedes zehnte Paar zwischen 25 und 59 Jahren von einem unerfüllten Kinderwunsch betroffen und deshalb auf medizinische Hilfe angewiesen.

Alle Informationen rund um die Antragsstellung, die Voraussetzungen sowie die entsprechenden Formulare stehen unter der Webseite www.kinderwunsch.saarland.de zur Verfügung. Die zuständigen Ansprechpartner/innen im Landesamt für Soziales sind per E-Mail über kinderwunsch@las.saarland.de bzw. telefonisch unter 0681/9978-2200 erreichbar, um individuelle Rückfragen beantworten zu können.

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