Die Staatskanzlei des Saarlandes unterstützt den Verband Saarländischer Karnevalsvereine (VSK) bei der Umsetzung der Straßenumzüge in der kommenden Session.
Geplant ist die vollständige Übernahme der Gebühren, die bei den Vereinen durch die zwingend notwendige TÜV-Prüfung für Umzugswägen anfällt. Weiterhin sollen die in der Vergangenheit stets gestiegenen Gebühren, die durch die Nutzung GEMA-pflichtiger Musik bei Umzügen anfallen, ausgeglichen werden. Die Staatskanzlei stellt dafür eine Summe von rund 85.000 Euro bereit.
Die Karnevalsvereine im Saarland investieren jedes Jahr viel Zeit und Mühe in die Vorbereitung und Umsetzung der neuen Session. Viele Saarländer sind mit Herzblut dabei und bringen ihre Zeit und Energie ehrenamtlich auf, um die fünfte Jahreszeit zu etwas ganz Besonderem zu machen. Für Straßenumzüge steigen für die Vereine jedoch stetig die finanziellen Belastungen, etwa durch GEMA-Gebühren und Kosten für die Prüfverfahren beim TÜV. Letztere sind zwingend notwendig, um insbesondere bei Umzügen mit aufwändigen Wagendekorationen für die Sicherheit aller Teilnehmer und Zuschauer zu sorgen. Durch eine pauschale Zuwendung sollen weiterhin die Gebührensteigerungen der GEMA mindestens ausgeglichen werden. Die für Vereine bei Umzügen anfallenden Gebühren sollen daher ebenfalls übernommen werden. Die Staatskanzlei unterstützt den VSK dafür finanziell mit rund 85.000 Euro. Der VSK wird die Mittel gegenüber den Vereinen unbürokratisch verwalten und abrechnen. So sollen Vereine im Saarland Umzüge auch in Zukunft durchführen können, ohne an ihre finanziellen Grenzen zu stoßen.
Ministerpräsidentin Anke Rehlinger erklärt: „Die Saarländerinnen und Saarländer pflegen ihre Traditionen und ihr Brauchtum mit viel Engagement und Einsatz – und die Fastnacht ist ein festes und unverzichtbares Stück saarländischer Kultur. Damit anfallende Gebühren dieses Engagement nicht zunichtemachen, wollen wir den Vereinen gezielt den Rücken stärken und sie finanziell entlasten – und so dafür sorgen, dass dieses wichtige und wunderbare Kulturgut im Saarland erhalten bleibt.“
VSK-Präsident Stefan Regert ergänzt: „Diese Unterstützung ist ein klares Zeichen der Wertschätzung der Landesregierung für die unermüdliche Arbeit unserer Vereine und sichert die Zukunft unserer lebendigen Straßenfastnacht, die als unverzichtbares Kulturgut Jahr für Jahr tausende Saarländerinnen und Saarländer begeistert und verbindet. Wir sind dankbar für die Förderung durch die Staatskanzlei, denn so können wir auch weiterhin die Freude und den Gemeinschaftssinn pflegen, die unsere Fastnacht zu etwas ganz Besonderem machen.“




















