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Symbolbild
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Aktuell werden 2900 ukrainische Schüler im Saarland unterrichtet. Davon stellt die Gruppe der 10- bis 15-Jährigen, die besonders schnell integrierbar wäre, mit 823 die deutlich größte Gruppe – die Tendenz ist wachsend.

Die FDP Saar schlägt daher ein Integrationsprogramm an den saarländischen Schulen vor. Dabei sollen auch erwachsene ukrainische Flüchtlinge eingesetzt werden.

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FDP-Generalsekretär Marcel Mucker:

„Die Integration der großen Zahl an ukrainischen Flüchtlingen ist neben deren Unterbringung die zentrale Herausforderung für das Saarland. Wir halten es für den richtigen Schritt, dass die geflüchteten Kinder und Jugendlichen schnell an unseren Schulen unterrichtet werden. Allerdings bringt das auch den Nachteil mit sich, dass die Schulen mit diversen unterschiedlichen Schwierigkeiten wie vor allem Sprachbarrieren, unterschiedlichen Leistungsständen und Traumatisierung durch den Krieg konfrontiert werden. Diese Schwierigkeiten können aufgrund ihrer Vielfältigkeit nicht zentral durch das Land, sondern nur an den Schulen vor Ort gelöst werden. Wir schlagen vor, dass die Schulen ein an der Anzahl der ukrainischen Schüler orientiertes Budget für zusätzliches Personal erhalten.

Dies können die Schulen wahlweise für Sprachförderung, psychologische Betreuung, kleinere Lerngruppen oder Ähnliches nutzen. Die Schulen sollen dabei frei sein, die Personen nach individuellen Fähigkeiten unabhängig von formaler Qualifikation einzustellen. Insbesondere soll ihnen ermöglicht werden, auch erwachsene Flüchtlinge aus der Ukraine einzusetzen.“

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