Nachdem bereits das Krankenhaus Ottweiler geschlossen wurde, drohe laut Saar-FDP nun auch das Aus für das Diakonie-Klinikum Neunkirchen. Sie fordert einen Neubau.

„Das Schließen von zwei wichtigen Fachabteilungen, die früher zu den Hauptleistungserbringern des Krankenhauses gehört haben, ist ein böses Zeichen. Es werden wahrscheinlich weitere Abteilungen, die kostenmäßig uninteressant sind, geschlossen werden. Damit ist dann der Bestand der gesamten Klinik gefährdet. Leider wurden wichtige Funktionsträger des Krankenhauses zu wenig unterstützt, so dass sie zu anderen Trägern abgewandert sind. Dies betrifft die Urologie, aber auch die Diabetologie, die weit über die Grenzen von Neunkirchen renommiert waren. Die Anziehungskraft des Krankenhauses war auch ein wichtiger Standortfaktor für Neunkirchen“, so Isringhaus.

Nach Auffassung der FDP Saar ist aber eine ersatzlose Schließung des Krankenhauses wegen der dann fehlenden Versorgung der Bevölkerung nicht sinnvoll. Die FDP Saar schlägt deshalb vor, das marode alte Krankenhaus, das die Stadt Neunkirchen an die Diakonie verkauft hat, abzureißen und am selben oder einem anderen geeigneten Standort einen Neubau zu errichten, der gesetzesgemäß von der Landesregierung finanziert wird.

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