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4 Spiele hat der FC Homburg unter Trainer Timo Wenzel bisher in der Fremde bestritten. In allen diesen Partien entführte der FCH einen Punkt ins heimische Waldstadion. Doch das reicht den Grün-Weißen nicht. Sie wollen am 34. Spieltag der Regionalliga Südwest gegen den Bahlinger den ersten Auswärtsdreier seit Ende Februar holen.

Wohl kaum jemand hätte vor der Saison erwartet, dass der Bahlinger SC zu diesem Zeitpunkt vor dem hoch gehandelten FC Homburg liegen würde. Und doch ist es genau so: Während die Bahlinger mit 50 Punkten auf Rang 7 liegen, steht der FCH mit einem Punkt weniger auf Platz 9. Das ist einerseits Resultat einer starken Runde der Badenser. Es zeigt aber auch, wie enttäuschend die Saison bisher für die Homburger gelaufen ist. Das liegt auf der einen Seite an äußerst schwachen Leistungen, in denen man schlicht das eigene Potential nicht abruft.

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Es gab jedoch auch Spiele, in denen man gut spielte und schlicht nicht die nötige Konsequenz mitbrachte, um drei Punkte mitzunehmen. So ein Spiel lieferten die Grün-Weißen unter der Woche gegen den FSV Mainz 05 II ab. Gerade in der 1. Hälfte machte man ein sehr gutes Spiel, schaffte es jedoch nicht, die sich ergebenden Chancen in genügend Tore umzumünzen. So stand es am Ende 2:2, obwohl man das Spiel im Grunde hätte gewinnen müssen. Coach Wenzel zeigte sich zwar „stolz“ ob der Leistung seines Teams, doch letztlich zählen im Fußball eben Siege. Und von denen hat man diese Saison einfach zu wenige, um oben mitzuspielen.

Insgesamt ist man mit nunmehr 13 Unentschieden mit dem FK Pirmasens zusammen der Remis-König der Liga. Kein Wunder also, dass der Trainer für das Spiel in Bahlingen mehr als nur einen Punkt fordert. „Unser großes Ziel ist es, endlich auch mal auswärts einen Dreier einzufahren“, sagt Wenzel. „Jeder Platz, den es in der Tabelle nach oben geht, ist für uns wichtig.“ Tatsächlich könnte man mit einem Sieg in Südbaden mindestens einen Platz in der Tabelle vorrücken.

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Doch das wird alles andere einfach, schließlich spielen die Bahlinger eine für ihre Verhältnisse phänomenale Runde. Vor allem ein Mann sticht dabei hervor: Santiago Fischer, der mit 18 Toren beste Torjäger der Liga. Er allein ist für mehr als ein Drittel der Treffer seines Teams verantwortlich. Auch gegen den FCH erzielte er im Januar den entscheidenden 1:0 Siegtreffer im Waldstadion. Und daheim ist der BSC noch einmal deutlich stärker als auswärts. In 16 Spielen hat man 10 Siege eingefahren und nur 3 Niederlagen einstecken müssen.

Ein hartes Stück Arbeit wartet also auf die Grün-Weißen, wenn heute um 14 Uhr der Anpfiff ertönt. Erschwerend kommt hinzu, dass wieder einmal wichtige Spieler ausfallen. So ist der Einsatz von Innenverteidiger Stefano Maier wegen einer Wadenblessur fraglich. Definitiv ausfallen werden Mart Ristl (Muskelfaserriss), Jonas Scholz (Corona-Quarantäne) und Marco Hingerl (Gelbsperre). Es gibt aber auch Lichtblicke: So kehrt Kapitän Patrick Lienhard nach Gelbsperre wieder in den Kader zurück und auch Tim Stegerer könnte nach langer Verletzungspause wieder im Aufgebot stehen. Beide wollen mit Sicherheit dafür sorgen, dass die Grün-Weißen mal wieder einen Auswärtssieg landen – und nach der Partie vor dem Bahlinger SC stehen.

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