Im Finale ließ der FC Homburg in grüner Spielerkleidung mit einem 3:1-Sieg gegen den SV Schwarzenbach nichts anbrennen. Foto: Hagen
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Schon früh am Sonntag füllten sich die Ränge im Erbacher Sportzentrum, die Stimmung war von Beginn an laut und dicht. Rund 1000 Fans wollten die 40. Auflage der Homburger Hallenfußball-Stadtmeisterschaft erleben – und sie bekamen ein Turnier, das seinem Jubiläum gerecht wurde. Am Ende stand erneut der FC Homburg ganz oben: Mit einem 3:1 im Finale gegen den SV Schwarzenbach sicherte sich das Verbandsligateam den dritten Titel in Serie.

Elf Mannschaften waren am Sonntagmorgen in drei Gruppen in das Turnier gestartet. In Gruppe 1 ließ der Titelverteidiger von Beginn an keinen Zweifel an seinen Ambitionen. Der FC Homburg gewann zunächst 4:0 gegen die Spvgg Einöd-Ingweiler, legte ein 4:1 gegen die SG Erbach nach und schloss die Vorrunde mit einem klaren 6:1 gegen den SV Reiskirchen ab. Hinter dem FCH zog Reiskirchen als Zweiter ins Viertelfinale ein. Die Mannschaft holte ein 4:0 gegen die SG Erbach und ein 4:2 gegen Einöd-Ingweiler. Für Erbach und Einöd-Ingweiler war das Turnier als Dritter und Vierter der Gruppe bereits nach der Vorrunde beendet.

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In Gruppe 2 dominierte Aufsteiger SV Kirrberg das Geschehen. Das Team holte sich mit einem 12:1 gegen die SG Union Homburg/TuS Wörschweiler und einem 10:1 gegen den SV Beeden souverän den Gruppensieg. Beeden sicherte sich mit einem 5:0 gegen die SG Union Homburg/TuS Wörschweiler Rang zwei und damit das Ticket für die K.o.-Runde. Die Spielgemeinschaft blieb ohne Punkt und mit 1:17 Toren auf dem dritten Platz. In Gruppe 3 galt Saarlandliga-Vertreter FSV Jägersburg als Favorit, musste sich am Ende aber mit Rang zwei begnügen. Nach einem 9:0 gegen den TuS Lappentascherhof und einem 12:0 gegen den SV Bruchhof/Sanddorf verlor Jägersburg das direkte Duell um den Gruppensieg mit 0:3 gegen den SV Schwarzenbach. Schwarzenbach hatte zuvor bereits 5:2 gegen Bruchhof/Sanddorf und 8:2 gegen Lappentascherhof gewonnen und schloss die Gruppe mit 9 Punkten und 17:4 Toren ab. Dritter wurde Bruchhof/Sanddorf mit einem 3:1 gegen Lappentascherhof, der punktlos blieb.

Im Viertelfinale, das jeweils über 15 Minuten ausgetragen wurde, ließ der FC Homburg zunächst nichts anbrennen und schickte den SV Beeden mit 9:1 aus dem Turnier. Für die erste Überraschung sorgte der SV Reiskirchen, der den FSV Jägersburg mit 1:0 ausschaltete. Der SV Schwarzenbach setzte sich mit 3:1 gegen die SG Erbach durch und zog ebenso ins Halbfinale ein wie der SV Kirrberg, der den SV Bruchhof/Sanddorf deutlich mit 8:0 besiegte. Im ersten Halbfinale entwickelte sich zwischen dem FC Homburg und dem SV Reiskirchen ein offener Schlagabtausch. Nach 15 Minuten stand es 3:3, das Siebenmeterschießen musste entscheiden. Dort behielten die Grün-Weißen mit 5:4 die Nerven. Das zweite Halbfinale verlief klarer: Der SV Schwarzenbach gewann mit 4:0 gegen den SV Kirrberg.

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Im Spiel um Platz 3 legte Kirrberg dann noch einmal nach. Spielertrainer Jan Ruffing brachte sein Team gegen den SV Reiskirchen mit 1:0 in Führung, Hendrik Simon erhöhte auf 2:0. Reiskirchen meldete sich durch den Anschlusstreffer von Yannik Bach zurück, doch Kirrberg blieb konsequent. Ruffing traf noch zweimal zum 4:1, in der Schlussminute stellte David Rech mit dem 5:1 den Endstand her. Damit sicherte sich Kirrberg den dritten Platz bei der Stadtmeisterschaft.

Das Finale zwischen den beiden Verbandsligisten FC Homburg und SV Schwarzenbach begann mit Vorteilen für Schwarzenbach. In den ersten zehn Minuten erspielte sich der SVS mehrere gute Möglichkeiten, scheiterte aber immer wieder am starken Homburger U19-Torhüter Jonas Müller. Homburg zeigte sich im Abschluss deutlich effizienter. Nach zehn Minuten traf Silas Rau zur 1:0-Führung, zwei Minuten später erhöhte Justin Chanot auf 2:0. In der Schlussminute legte Chanot das 3:0 nach und sorgte damit für die Vorentscheidung. Marin Dujmovic gelang noch der Treffer zum 3:1, am dritten Titel in Folge für den FC Homburg änderte das jedoch nichts.

FCH-Trainer Hajrullah Muni zeigte sich nach dem Turnier zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. „Es war eine verdiente Stadtmeisterschaft für uns, weil wir uns die Titelverteidigung mehr als nur vorgenommen hatte. Es war eine souveräne Meisterschaft, wenn wir auch im Halbfinale gegen den SV Reiskirchen auch das Glück im Siebenmeterschießen hatten”, erklärte Muni. Neben Torhüter Jonas Müller aus der U19 setzte der Coach auf Kelvin Obasi, Maurice Lang, Noel Weinel, Norichika Nomiga, Justin Chanot, Silas Rau, Yannik Schunk und Bashaar Ibrahim-Stoffo.

Bei der Siegerehrung würdigten Homburgs Bürgermeister Manfred Rippel, Stephan Heß, der erste Vorsitzende des Stadtverbandes für Sport Homburg, und Willi Hennes, Spartenleiter Fußball im Stadtverband, die Arbeit der Schiedsrichtergruppe Homburg und den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung an allen drei Turniertagen. Deren Obmann Daniel Schmitz zeigte sich besonders von der Resonanz am Finaltag beeindruckt. „Die Besucherzahl am Sonntag war schon mehr als überragend. Mein Dank geht an alle Helfer auch hinter den Kulissen, auch an unsere Schiedsrichter für ihren Einsatz und Leistung bei allen Turnieren in den drei zurückliegenden Tagen”, sagte Schmitz. Die 40. Homburger Hallenfußball-Stadtmeisterschaft der Aktiven endete damit mit einem vertrauten, aber hart erarbeiteten Sieger.

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