Beim DFB-Pokalspiel des FC 08 Homburg gegen Holstein Kiel am 17. August blieb es nicht nur sportlich in Erinnerung. Im Homburger Fanblock wurde während der Partie umfangreich Pyrotechnik gezündet – mit Folgen für den Verein. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat nun eine Geldstrafe verhängt.
Wie der Verein mitteilt, wurden in dem Pokalduell mehrere Rauchtöpfe und weitere pyrotechnische Gegenstände im Homburger Block abgebrannt. Wegen dieser Vorfälle muss der FC 08 Homburg eine Geldbuße in Höhe von 11.000 Euro zahlen. In die Entscheidung floss nach Angaben des Clubs ein, dass es sich um eine größere Menge an Pyrotechnik handelte und das Spiel dadurch kurzzeitig unterbrochen werden musste. Beides wertete das Sportgericht strafschärfend.
Der Verein hatte beim DFB beantragt, einen Teil der Summe nicht vollständig als Strafe zu zahlen, sondern in eigene Maßnahmen zur Sicherheit und Gewaltprävention investieren zu dürfen. Diesem Antrag wurde stattgegeben. Von den 11.000 Euro können 3.600 Euro für entsprechende sicherheitstechnische und präventive Projekte des FC 08 Homburg verwendet werden.
In der Stellungnahme erinnert der Club daran, dass das Zünden von Pyrotechnik in Fußballstadien grundsätzlich verboten ist. Das Abbrennen solcher Gegenstände berge eine Gefahr für alle Menschen im Stadionbereich, insbesondere für Personen in unmittelbarer Nähe. Zum Schutz der Zuschauer müssten derartige Handlungen konsequent unterbunden werden, betont der Verein und macht deutlich, dass das Zünden von Rauchkörpern und Pyrotechnik nicht akzeptiert wird.
Gleichzeitig hebt der FC 08 Homburg die Bedeutung der eigenen Anhängerschaft hervor. Man freue sich über die Unterstützung der Fans bei den Spielen, heißt es. Zugleich richtet der Verein einen deutlichen Appell an die eigenen Anhänger, auf Pyrotechnik zu verzichten. Der Club macht darauf aufmerksam, dass das Zünden von Rauchkörpern und anderen pyrotechnischen Mitteln nicht nur die Verursacher selbst, sondern auch Menschen in ihrem Umfeld unnötig in Gefahr bringe und dem Verein hohe Geldstrafen eintrage.
Mit der nun verhängten Strafe und den genehmigten Präventionsmitteln steht der FC 08 Homburg vor der Aufgabe, das Thema Sicherheit im Stadion weiter zu schärfen und zugleich das Verhältnis zur eigenen Fanszene stabil zu halten. Der Verein setzt dabei auf Aufklärung und klare Regeln, um ähnliche Vorfälle bei künftigen Spielen zu vermeiden.



















