Symbolbild

Die Tarifverhandlungen am 26.1.21 in Alzey brachten trotz intensiver Verhandlungen kein Ergebnis. Nach 6,5 Stunden wurde die erste Runde der Tarifgespräche  für die rund 3500 Beschäftigten im Tarifverband Energie-Südwest in Rheinland-Pfalz und Saarland vertagt. „Die Vorstellungen der Tarifvertragsparteien wie ein guter Abschluss aussehen könnte, lagen einfach viel zu weit auseinander“, so Christian Hartard, Verhandlungsführer von ver.di.

„33 Monate Laufzeit mit einer Erhöhung von 1,4% und weiteren 0,7% sind für uns keine Basis für Verhandlungen“. Ein Angebot zur Übernahme der auslernenden Auszubildenden wurde heute auch nicht unterbreitet. ver.di fordert eine Einkommenserhöhung von 5,2 Prozent bei einer Laufzeit des Tarifvertrags von 12 Monaten. Nach 6,5 Stunden vereinbarten die Tarifvertragsparteien die Tarifverhandlungen am 10.2.21 wieder aufzunehmen.

Zum Tarifgebiet gehören unter anderem die Pfalzwerke AG und die Pfalzwerke Netz AG mit rund 800 Beschäftigen an den Standorten Ludwigshafen, Maxdorf, Landau, Homburg, Edenkoben, Otterbach, Hinterweidenthal, Mutterstadt und Kandel. Aber auch die Voltaris mit Sitz in Maxdorf und Merzig, die Prego in Ludwigshafen und Saarbrücken, das EWR in Worms und Alzey mit über 500 Beschäftigten, sowie die Kraftwerke Mainz/Wiesbaden (KMW) mit rund 400 Beschäftigten. Die EVM in Koblenz beschäftigt knapp 1000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

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