Spielbericht: FC 08 Homburg – SC Freiburg II, Endstand 2:1

Ehrhart und Jörg legen früh vor, Rüdlins Anschlusstreffer macht den Heimsieg im Waldstadion zur Zitterpartie.

Der FC 08 Homburg hat den SC Freiburg II mit 2:1 besiegt – und musste für diesen Heimsieg nach einer überzeugenden ersten Halbzeit bis in die Nachspielzeit arbeiten. Marc Ehrhart und Nicolas Jörg schufen früh die Grundlage für die Grün-Weißen, doch nach Fabian Rüdlins Anschlusstreffer entwickelte sich im Waldstadion eine Partie, in der Homburg seine Führung mit großer Aufmerksamkeit verteidigen musste.

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Der FCH erwischte einen Start, der Freiburg unmittelbar unter Druck setzte. In der 4. Minute brachte Marc Ehrhart die Gastgeber in Führung. Jörg hatte den Ball von rechts in den Strafraum gebracht, Manuel Feil wurde noch am Abschluss gehindert, ehe Ehrhart aus kurzer Distanz zur Stelle war. Nur wenig später war Jörg selbst dem zweiten Treffer zunächst schon ganz nah, als sein Abschluss am Pfosten landete. In der 16. Minute machte es der Offensivspieler dann besser: Nach einer kurz ausgeführten Ecke zog er von der Strafraumkante ab und traf zum 2:0 ins untere Eck.

Homburg blieb auch danach die bestimmende Mannschaft und suchte weiter den Weg zum Freiburger Tor. Ehrhart setzte sich in der 20. Minute im Strafraum durch, scheiterte jedoch an Torwart Kilian Katz. Die Grün-Weißen hatten sich in dieser Phase die besseren Möglichkeiten erspielt, zogen sich mit dem Zwei-Tore-Vorsprung später aber etwas zurück. Freiburg kam dadurch häufiger nach vorne, ohne den Homburger Block vor der Pause entscheidend zu überwinden. Tim Steinmetz verhinderte zudem mit einem Rückwärtssprint einen aussichtsreichen Abschluss von Jack James.

Nach dem Seitenwechsel veränderte sich das Bild deutlich. Die Freiburger drängten Homburg tief in die eigene Hälfte und kamen in der 57. Minute durch Fabian Rüdlin zum Anschlusstreffer. Der Freiburger setzte sich am Strafraum durch und ließ Jonas Weyand keine Abwehrmöglichkeit. Die Partie wurde nun hektischer, der Druck auf die Homburger Defensive nahm zu. Drei Minuten nach dem Tor musste Weyand bei einem direkten Freistoß von Rüdlin eingreifen und parierte den Ball.

Der FCH fand in dieser schwierigen Phase nur selten Entlastung, setzte aber seine Nadelstiche. Julian Günther-Schmidt verpasste in der 69. Minute nach Ehrharts Querpass am langen Pfosten nur knapp. Wenig später prüfte Jörg Katz mit einem Distanzschuss. Als die Freiburger Druckwelle allmählich nachließ, boten sich Homburg weitere Chancen, die Entscheidung herbeizuführen: Ehrhart kam nach einer Ecke aus kurzer Distanz nicht zum dritten Tor, ehe er in der 85. Minute erneut an Katz scheiterte.

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Auch in der Schlussphase blieb die Begegnung offen. Freiburg erhöhte noch einmal den Druck, doch der FCH setzte weiterhin Gegenangriffe. Armend Qenaj hatte in der ersten Minute der Nachspielzeit die letzte Homburger Möglichkeit, als Katz seinen Abschluss im Strafraum parierte. Danach brachten die Grün-Weißen den knappen Vorsprung über die Zeit. Es war ein Heimsieg, der von der frühen Klarheit im Angriff und der Widerstandsfähigkeit in der zweiten Halbzeit lebte.

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