
Wie jedes Jahr hat Erbach, der größte Stadtteil von Homburg, den Auftakt im Kerwekalender gemacht. Am ersten Augustwochenende hieß es wieder: Kerb feiern!
Gestartet wurde traditionell am Freitagabend beim Obst- und Gartenbauverein Erbach. Und wie immer durfte das legendäre Leberknödelessen nicht fehlen. Auch diesmal war das Vereinsheim gut gefüllt – ein echter Klassiker, der einfach dazugehört.
Am Samstag war dann die SG Erbach dran und eröffnete die Kerb auf der Eichheck offiziell. Beim Fassbieranstich legte Oberbürgermeister Michael Forster zusammen mit dem ersten Vorsitzenden der SG Erbach Hand an. Und für alle Fußballfans gab’s noch ein Highlight: Das Kerwespiel gegen den SV Kirkel. Mit einem 3:2-Heimsieg hatten die Erbacher noch einen Grund mehr, ordentlich zu feiern!

Der Sonntag startete gemütlich mit einem Frühschoppen auf der Eichheck. Wer sich vorher angemeldet hatte, konnte beim gemeinsamen Mittagessen mit seinen Freunden erzählen und sich unterhalten. Das Grillteam lieferte wie immer perfekte Haxen und Hähnchen – pünktlich zum Mittag heiß und knusprig.

Der traditionsreichste Tag ist und bleibt der Kerwemontag. Früher zog man an diesem Tag noch von Kneipe zu Kneipe, aß ein Häppchen, trank ein Gläschen und weiter ging’s. Heute ist das nur noch beim OGV und der SG Erbach so richtig möglich – aber die Tradition lebt! Los ging’s am Vormittag beim OGV in der Steinbachstraße, wo Spieler und Gäste zusammen feierten. Am Abend ging’s dann zurück zur SGE, denn ab 19 Uhr gab’s Livemusik mit dem Duo „Brightstar“. Klein, aber fein – eine Kerb, die von Jung und Alt gefeiert wurde.

Eine schöne Tradition ist am Montag das Mittagessen im Thomas-Morus-Haus. Hier gibt’s echte Hausmannskost – Leberknödel und Gefüllte, liebevoll zubereitet von den Frauen der Gemeinde. Auch Pfarrer Pirmin Weber packt jedes Jahr kräftig in der Küche mit an. Kein Wunder, dass das Haus bis auf den letzten Platz voll war – selbst der Oberbürgermeister und viele bekannte Gesichter aus Politik und Wirtschaft ließen sich das nicht entgehen. Für viele ist das Mittagessen hier Pflichtprogramm, weil man Leute trifft, die man sonst das ganze Jahr nicht sieht.
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