Symbolbild

Die internationalen Stars der FIA Rallye-Weltmeisterschaft waren hier regelmäßig zu Gast und jetzt startet auch die deutsche Rallye-Elite in der Sportstadt St. Wendel durch: Bei der ADAC Saarland-Pfalz Rallye am 20. und 21. August gehen DRM und ADAC Rallye Masters in die nächste Runde.

Der Saisonauftakt der Deutschen Rallye Meisterschaft bei der ADAC Rallye Stemweder Berg hatte es in sich: Die Top-Piloten Dominik Dinkel, Marijan Griebel, Julius Tannert und Christian Riedemann konnten jeweils WP-Siege einfahren. Am Ende entschied Dominik Dinkel die Traditionsveranstaltung für sich. Doch nicht nur die Leistungsdichte, auch die Markenvielfalt auf den vorderen Plätzen des Klassements sagt etwas über den Spannungsfaktor in der DRM aus: Von Ford Fiesta Rally2, über den Skoda Fabia Rally2 Evo bis hin zum Citroën C3R5. Für den Lauf im Saarland sieht alles nach einer Fortsetzung des packenden Kampfes um die Führung in der Deutschen Rallye Meisterschaft aus.

Diesen lässt sich auch der Saarländer Timo Bernhard, einer der erfolgreichsten Motorsportler Deutschlands, nicht entgehen. Der langjährige Rundstrecken-Spezialist und Le Mans-Sieger absolviert die ADAC Saarland-Pfalz Rallye gemeinsam mit Co-Pilot Marco Glasen als Gaststarter in einem VW Polo GTI R5.

Dinkel dominiert das ADAC Rallye Masters

Patrik Dinkel, der aktuelle Meister des ADAC Rallye Masters, ließ auch beim Saisonstart 2021 bei der ADAC Rallye Stemweder Berg nichts anbrennen. Gemeinsam mit Co-Pilotin Tamara Lutz fuhr Dinkel im Mitsubishi Lancer Evo 9 RS den Gesamtsieg ein. Die starke Konkurrenz um die direkten Verfolger Martin Christ/Heinke Möhrpahl (Mitsubishi Lancer Evo 9) sowie Ruben und Petra Zeltner (Porsche 996 GT3) wird allerdings auch bei der ADAC Saarland-Pfalz Rallye nichts unversucht lassen, die Spitzenreiter in der hart umkämpften Klasse NC1 zu schlagen.

Ein Heimspiel hat auch der Saarbrücker Lokalmatador Tarek Hamadeh-Spaniol, der gemeinsam mit Beifahrerin Ann-Kathrin Mergen (Nohfelden) im Citroën C2 an den Start geht. Im ersten Lauf der aktuellen Saison war das Duo bereits Sieger in der Klasse NC4 und sammelte somit wertvolle Punkte in der Meisterschaft des Masters 2021.

Anspruchsvolle Strecken über Schotter und Asphalt

Der Schloßplatz in St. Wendel bildet Auftakt und Ziel der diesjährigen ADAC Saarland-Pfalz Rallye. Bereits am Freitagabend werden die WP Haupersweiler und die WP Windpark (RK) in jeweils zwei Durchgängen unter die Räder genommen. Am Samstag folgen weitere acht Wertungsprüfungen: WP KÜS St. Wendel-Bosenberg, WP Füsselberg, WP Westrich (RK) und die WP Rödelstein, die gleichzeitig die Powerstage sein wird. Insgesamt müssen die Piloten auf den 12 Wertungsprüfungen 116 WP-Kilometer absolvieren.

Die Veranstalter sind weiterhin optimistisch, dass Publikum zu den Wertungsprüfungen zugelassen wird. Hierfür wurde ein Hygienekonzept entwickelt, dessen Maßnahmen sich nach den aktuell geltenden Rechtsverordnungen der betroffenen Länder zur Bekämpfung der Corona-Pandemie richtet. Pro WP wird es einen speziell ausgewiesenen Zuschauerpunkt geben. Hier gilt die 3G-Regelung (GEIMPFT – GENESEN – GETESTET). Die Registrierung erfolgt entweder über die LUCA-APP oder per handschriftlich ausgefülltem Dokument am Einlass des Zuschauerpunkts. Abstands- und Hygieneregeln müssen auch innerhalb dieser abgegrenzten Fläche eingehalten werden.

Nationaler Spitzensport trifft Breitensport

Bei der DRM, der höchsten Klasse im nationalen Rallye-Sport, kommen hochmotorisierte Rallye-Fahrzeuge der Rally2-Klasse von den Herstellern Citroën, Ford, Skoda und VW zum Einsatz. Im Rennen um den Meistertitel zählen für die Teilnehmer der DRM ausschließlich die Punkte in der Gesamtwertung. Im ADAC Rallye Masters kämpfen die Piloten dagegen um Siege und Punkte in den insgesamt zwölf Klassen der Breitensport-Serie. In jeder Klasse, die sich nach Leistung der Fahrzeuge unterscheidet, wird am Ende des Jahres ein eigener Sieger gekürt. Aufgrund der separaten Punktevergabe je Klasse hat am Ende der Saison rechnerisch jeder Teilnehmer die Chance auf den Titel des ADAC Rallye Masters Champions. Die Meisterschaftspunkte werden pro Rallye an die 15 schnellsten Starter einer jeden Klasse vergeben.

 

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