Symbolbild

Am Donnerstag, 21. April um 19.30 Uhr, findet in der Stadtbücherei St. Ingbert eine Lesung zu dem Buch „Die letzten Tage von Hongkong – der zweifache Tod der Freiheit“ mit Marko Martin statt.

Zwischen den Jahren 2019 und 2020 reiste Marko Martin nach Hongkong. Dabei ahnte er nicht, dass er Zeuge historischer Ereignisse werden sollte. Er erlebte die letzten Proteste der Demokratiebewegung, gefolgt von einer Welle von Verhaftungen, dazu die Nachricht von einem neuartigen Virus. „Die letzten Tage von Hongkong“ sind sein persönliches Journal und gleichermaßen eine Hommage an diese einzigartige Stadt.

Marko Martin wurde 1970 in Burgstädt geboren. Er studierte Germanistik, Politikwissenschaft und Geschichte in Berlin. Als Mitglied des „PEN-Zentrums deutschsprachiger Autoren im Ausland“ arbeitet er seit Jahren in dessen Sektion „Writers in Prison“ mit. Er ist Jury-Mitglied des Karl-Wilhelm-Fricke-Preises, den die „Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur“ jährlich an Personen vergibt, die sich um die kritische Aufarbeitung von Diktaturen verdient gemacht haben.

Zu seinen Veröffentlichungen zählen u. a. „Die Nacht von San Salvador“ und „Das Haus in Habana“, das auf der Shortlist des Essayistikpreises der Leipziger Buchmesse stand.

Die Lesung findet in Zusammenarbeit des St. Ingberter Literaturforums und der Konrad-Adenauer-Stiftung e. V. in der Reihe „Jazz und Poesie“ statt. Sie wird musikalisch von Robin Weisgerber (Gitarre) und Bernd Nickaes (Saxophon) begleitet.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um Anmeldung gebeten: Stadtbücherei St. Ingbert, Kaiserstr. 71, Tel. 06894/9225711, E-Mail: stadtbuecherei@st-ingbert.de

 

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