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Um die Ansiedlung des nationalen KI-Sicherheitsinstituts in Saarbrücken ist ein politischer Streit entbrannt. Die CDU-Landtagsfraktion drängt die Landesregierung dazu, ihre Bemühungen deutlich zu verstärken. Am Mittwoch, dem 9. September 2026, bringt die Fraktion die Standortfrage im Wissenschaftsausschuss des Landtags auf die Tagesordnung.

Anlass ist eine Entscheidung des Bundes: Das AISI Deutschland, das nationale Institut für die Sicherheit Künstlicher Intelligenz, soll zunächst in Berlin aufgebaut werden. In einer zweiten Phase ist jedoch ein zusätzlicher wissenschaftlicher Standort geplant. Genau dort sieht die CDU-Fraktion die verbleibende Chance für das Saarland – und mahnt, diese Gelegenheit dürfe nicht ungenutzt verstreichen.

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„Saarbrücken hat fachlich nach wie vor hervorragende Argumente für das nationale KI-Sicherheitsinstitut“, erklärt der Abgeordnete Timo P. Gros. Er verweist auf die Dichte an Forschungseinrichtungen vor Ort. Mit der Universität, dem CISPA, dem DFKI, den beiden Max-Planck-Instituten sowie den Standorten von BSI und Bundesnetzagentur gebe es kaum einen Ort in Deutschland, an dem KI-Forschung und Cybersicherheit derart gebündelt vorhanden seien.

Doch fachliche Stärke allein reicht der Fraktion nicht. Sie fordert von der Landesregierung eine klare Strategie und vor allem konkrete Zusagen. Das bislang bekannt gewordene Angebot, für zwei Jahre die Mietkosten zu übernehmen, hält Gros angesichts eines bundesweiten Standortwettbewerbs für unzureichend. Wer eine solche Ansiedlung wirklich gewinnen wolle, müsse ein überzeugendes Gesamtpaket schnüren, das sich von konkurrierenden Standorten abhebe.

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Besonders scharf kritisiert der Abgeordnete die aus seiner Sicht vagen Ankündigungen der Regierung. Bloß zu erklären, man wolle sich in der zweiten Phase weiter für Saarbrücken einsetzen, sei noch keine Strategie. Bereits vor der ersten Entscheidung habe die CDU mehr Entschlossenheit angemahnt – nun biete sich eine zweite Chance.

„Die muss die Landesregierung nutzen, mit einem überzeugenden Angebot und vollem politischen Einsatz“, so Gros. In Berlin müsse klar werden, dass Saarbrücken das KI-Sicherheitsinstitut nicht nur wolle, sondern auch bereit sei, ernsthaft etwas dafür zu tun. Im Wissenschaftsausschuss will die Fraktion daher genau wissen, mit welcher Strategie die Regierung nun vorgehen will und was sie konkret in die Waagschale zu werfen bereit ist.

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