Die Festlegungen im Standortkonzept, welches die IG Metall Betriebsräte letztes Jahr mit dem Standortmanagement verhandelt hatten und die anhaltend gute Auftragslage im LKW Geschäft erfordern Neueinstellungen am Homburger Standort. Das teilt die IG Metall Saarpfalz jetzt mit.

Ralf Reinstädtler, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Homburg-Saarpfalz erklärt hierzu:

„Das ist eine erfreuliche Entwicklung und Nachricht. Hier zeigt sich, wie wichtig es ist, dass sich Betriebsräte mit Stückzahlen, Produkten, Perspektiven und Zukunftsthemen nicht nur beschäftigen, sondern sich auch aktiv einmischen und dazu vom Management belastbare Festlegungen fordern. Vier Jahre haben die IG Metall Betriebsräte und die Belegschaft mit vielen Veranstaltungen und Aktionen unter dem Motto „BoschBleibt“ für ein gutes Standortkonzept gekämpft.

Ohne dieses aufrichtige Engagement der IG Metall Betriebsräte würde es die aktuelle Entwicklung und damit auch die Neueinstellungen bei Bosch in Homburg nicht geben. Hier zeigt sich aber auch, wie wichtig und richtig die Forderung der IG Metall in der laufenden Tarifbewegung nach einem Zukunftstarifvertrag ist. Zukunftsvereinbarungen geben Perspektiven und Sicherheit und sind für Arbeitnehmer und Unternehmen in Zeiten der Transformation unverzichtbar.“

Zu der Mitteilung der Gewerkschaft IG Metall, im Bosch-Werk in Homburg seien 100 Neueinstellungen aufgrund der guten Auftragslage im Lkw-Geschäft geplant, erklärte der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Homburg-Mitte, Esra Limbacher:

„Das sind aktuell ausnahmsweise gute Nachrichten für den Industriestandort Homburg. Mit vollem Einsatz haben IG-Metall Betriebsräte und die Belegschaft mit vielen Veranstaltungen und Aktionen für ein gutes Standortkonzept gekämpft. Jetzt zahlt sich genau dieser Einsatz aus. Ohne dieses aufrichtige Engagement der IG-Metall Betriebsräte würde es die aktuelle Entwicklung und damit auch die Neueinstellungen bei Bosch in Homburg nicht geben! Gemeinsam müssen wir jetzt aber viel stärker als bislang an der Zukunft des Industriestandortes Homburg insgesamt arbeiten. Denn: so erfreulich diese Nachricht ist, viele andere wichtige Bereiche der Homburger Industrie sind aktuell akut bedroht.“

 

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