Foto: Von LoKiLeCh - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=15961004

Bodo Busse bleibt bis 2027 Generalintendant des Saarländischen Staatstheaters (SST). Unter Busse hatte das Staatstheater seine deutsch-französische und luxemburgische Kooperationen weiter ausgebaut und mit der Deutschen Erstaufführung der Oper ,,Macbeth Underworld“ von Pascal Dusapin einen echten Coup gelandet.

 „Ich freue mich, dass wir Bodo Busse für weitere fünf Spielzeiten gewinnen konnten. Insbesondere die letzten 15 Monate waren eine herausfordernde Zeit für die Kultur und damit leider auch für das Theater. Die Geschäftsführung des Saarländischen Staatstheaters hat diese Zeit mit Bravour gemeistert und gegen alle Widerstände die Kunst auf die Bühne und ins Netz gebracht. Die vier Spielstätten Großes Haus, Alte Feuerwache, sparte4 und Congresshalle sind wichtige saarländische Ort der Begegnung, der Freude, Spiegel des Zeitgeistes und des gesellschaftlichen Austauschs. Die Kultur wird in den nächsten Monaten eine wichtige Rolle bei der Verarbeitung der Pandemie spielen. Unser Staatstheater gibt dem Saarland über die Kultur hinaus kreative und innovative Impulse. Es ist Markenbotschafter für die Lebens- und Liebenswürdigkeit unserer Region“, so Kulturministerin Christine Streichert-Clivot.

Mit dem gemeinsam mit dem Kaufmännischen Direktor Prof. Dr. Matthias Almstedt entwickelten Saarbrücker Modell, das für eine faire Bezahlung für freischaffende  Künstler im Rahmen von Produktionen deutschlandweit als Vorbild dient, war das Saarländische Staatstheater schon zu Beginn der Pandemie Vorreiter. Daran anknüpfend war das Staatstheater eines der ersten Häuser nach dem zweiten Lockdown, das bereits im April 2021 wieder zu spielen begann.

Generalintendant Bodo Busse: ,,Ich freue mich und bin sehr glücklich darüber, die künstlerische Entwicklung des Saarländischen Staatstheaters bis 2027 weiterhin voranbringen zu können. Ich bedanke mich bei der saarländischen Landesregierung, insbesondere bei der Ministerin für Bildung und Kultur, Christine Streichert-Clivot, für das mir entgegengebrachte Vertrauen. Gemeinsam mit allen Vorständen und Mitarbeiter*innen die Zukunftsoptionen des Hauses zu gestalten und das Theater gerade nach diesen schwierigen Monaten zu einem lebendigen, vielfältigen Ort des Erlebens, der Begegnung und des Austausches zu machen, betrachte ich als herausfordernde und zugleich erfüllende Aufgabe. Ich bin dankbar, weitere Jahre an diesem wunderbaren Haus mit diesen großartigen, kreativen Persönlichkeiten vor, auf und hinter der Bühne arbeiten zu können. Das Saarland mit seiner Grenznähe zu Frankreich und Luxemburg und seinen aufgeschlossenen Menschen ist mir schnell zur Heimat geworden!“

In der nächsten Spielzeit, von September 2021 bis Anfang Juli 2022, kommen insgesamt 26 Neuproduktionen sowie elf Wiederaufnahmen auf die Bühnen von Großem Haus, Alter Feuerwache und sparte4. Geplant sind zehn Uraufführungen, drei Deutsche Erstaufführungen und zwei Festivals: das Festival Primeurs und das Tanzfestival Saar.

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