Seit Eröffnung im Juni 2017 gab es immer wieder Zwischenfälle im Bexbacher Blumengarten. Bereits kurz nach der Eröffnung gab es erste Anzeichen von mutwilliger Zerstörung, teils durch unsachgemäße Handhabung der Besucher. Daher die Schilder mit der Aufschrift „Klettern und Besteigen der Exponate ist untersagt“. Doch leider rührte das Ergebnis auch von mutwilliger Zerstörung her. 

Als Reaktion darauf haben die drei Akteure, der Verein Gulliver Welt 2.0, der Saarländische Bergbaumuseum Bexbach e.V. und die Stadt Bexbach, vereinbart, einen Sicherheitsdienst mit der sporadischen Bewachung der Exponate zu beauftragen. Doch die fast vollständige Zerstörung zweier Exponate und erhebliche Schäden an weiteren Ausstellungsstücken Mitte Januar rufen nicht nur bei den Gründern und Mitgliedern des Vereins „Gulliver Welt 2.0“ Entsetzen hervor. Betroffen sind vor allem „Das Weiße Haus“ und der „Japanische Tempel“. Der entstandene Materialschaden beläuft sich auf mehr als 10.000 Euro, so der Verein. 

Neben dem materiellen Schaden, zählt auch der ideelle Wert der Exponate: viele langen Wochen und Monate hat die Restaurierung der Objekte in Anspruch genommen haben, die Mitarbeiter von Hand mit Liebe zum Detail bewerkstelligt haben. Die sinnlose Wut, die mühevoll restaurierten Miniaturen zu demolieren, stößt daher auch auf völliges Unverständnis. Inzwischen ist Anzeige gegen Unbekannt erstattet. 

Die Nachbildungen der spektakulärsten Bauwerke der Welt im Maßstab 1:33 haben sich in der Bevölkerung als echter Publikumsmagnet erwiesen und erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Die Initiative der beiden Homburger Unternehmer, Prof. Dr. Peter Theiss und Giuseppe Nardi, hat mit der Wiederbelebung der Gulliver Welt den Nerv von Kindern und Erwachsenen gleichermaßen getroffen.

Beide haben mit ihrem Verein „Gulliver Welt 2.0 e.V.“ vielen aus der Seele gesprochen, als die maroden Bauwerke aufgekauft und restauriert worden sind, um dieses prominente Stück saarländischer Kultur zu bewahren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Mit viel Liebe zum Detail und mit noch mehr finanziellem Engagement des Vereins ist es gelungen, Menschen aus der Großregion Saar-Lor-Lux für einen Besuch der Open-Air Ausstellung zu begeistern. 

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