Die Linksfraktion im Saarländischen Landtag fordert die Regierungsparteien CDU und SPD auf, ihren Streit über die weiteren Schulöffnungen auf dem Rücken der Schülerinnen und Schüler, ihrer Familien und der Lehrerinnen und Lehrer umgehend zu beenden.

„Es ist beschämend, wenn die eine Seite erklärt, die Regierung habe sich auf Wechselunterricht für weiterführende Schulen ab dem 8. März geeinigt und die andere Seite behauptet, es sei nichts entschieden worden und man wolle erst einmal das Treffen der Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten abwarten“, erklärt die bildungspolitische Sprecherin Barbara Spaniol.

Barbara Spaniol, DIE LINKE

„Die Betroffenen an den Schulen müssen wissen, woran sie sind. Und es war gut, dass die Bildungsministerin die Schul-Öffnung rechtzeitig im Voraus angekündigt hat, damit die entsprechenden Vorbereitungen starten können. Um Klarheit über die tatsächliche Beschlusslage und das weitere Vorgehen zu erhalten, wird die Linksfraktion daher für Anfang nächster Woche eine Sondersitzung des Bildungsausschusses beantragen. Auf jeden Fall aber müssen die Vorraussetzungen für den Schulstart umgehend geschaffen werden, dazu gehören ausreichend Personal und Räumlichkeiten, um den Mindestabstand im Unterricht zu gewährleisten, eine weitere Entzerrung des Schülerverkehrs, sowie ein konkretes Testkonzept, das klarstellt, wer für die Tests an den Schulen in welchen zeitlichen Abständen zuständig ist. Es muss sichergestellt sein, dass die Tests zum Schulstart laufen.“

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