Was lange Zeit vernachlässigt schien, rückt nun in den Fokus: Der Homburger Bahnhof und sein Umfeld sollen grundlegend modernisiert werden. Bei einem Ortstermin mit der Deutschen Bahn machte Bundestagsabgeordneter Esra Limbacher (SPD) deutlich, wie dringend die Stadt eine neue Infrastruktur-Qualität braucht – und welche Fördermittel dafür zur Verfügung stehen könnten.
Mit Stephan Schwinn, dem Leiter der Personenbahnhöfe für das Saarland, Rheinland-Pfalz und Hessen, sowie Jennifer Sauer, der Bahnhofsmanagerin für das Saarland, besuchte Limbacher das Bahnhofsareal. Sein Ziel: Bundesmittel aus dem neuen Sondervermögen „Infrastruktur“ nach Homburg holen – und möglichst auch an andere Standorte im Saarland.
„Im Zuge der Generalsanierung der Bahnstrecken sollten wir auch die Bahnhöfe in unserer Region modernisieren, barrierefrei gestalten und insgesamt attraktiver machen“, sagte Limbacher. Der Bahnhofsvorplatz sei dabei ebenso entscheidend wie das Gebäude selbst. Neue Parkmöglichkeiten, Fahrradabstellanlagen und eine barrierefreie Gestaltung nennt der SPD-Politiker als konkrete Ziele. Für viele sei der Bahnhof der erste Eindruck von Homburg – „und damit die Visitenkarte unserer Stadt“.
Auch andere saarländische Bahnhöfe will Limbacher im Blick behalten. Besonders der Bahnhof in Kirkel-Neuhäusel müsse endlich barrierefrei ausgebaut werden, so der Bundestagsabgeordnete. „Wir müssen diese Gelegenheit nutzen, um nicht nur in Homburg, sondern auch an anderen Standorten im Saarland voranzukommen. Beispielsweise muss der Bahnhof in Kirkel-Neuhäusel endlich barrierefrei ausgebaut werden.“ Die geplante Generalsanierung der Strecke Ludwigshafen–Saarbrücken bis 2028/29 biete eine einmalige Chance, solche Projekte parallel umzusetzen.
Einen ersten Erfolg kann Limbacher in Homburg bereits verbuchen: Die bislang geschlossenen Toiletten im Bahnhofsgebäude werden ab Mitte Juli 2025 wieder für alle zugänglich sein – innerhalb der Öffnungszeiten und ohne Pfandsystem. „Viele Bürgerinnen und Bürger haben sich zuletzt völlig zu recht darüber beschwert, dass die Toiletten im Bahnhofsgebäude geschlossen waren. Zwischenzeitlich war ein Zugang nur gegen Pfand möglich. Nun ist es gelungen, gemeinsam mit der Deutschen Bahn eine vollständige Öffnung der sanitären Einrichtungen innerhalb der Öffnungszeiten des Bahnhofes für alle durchzusetzen. Umgesetzt wird dies ab Mitte Juli 2025. Ich danke den Verantwortlichen ausdrücklich, dass sie dieses Anliegen der Bürgerinnen und Bürger aufgegriffen und umgesetzt haben“, so Limbacher.




















