Im Dezember vor dreißig Jahren fand die Sowjetunion ihr Ende. Genau hier setzt die Ausstellung „Postsowjetische Lebenswelten“ an und zeichnet ein eindrückliches Bild über die Lebenswirklichkeiten nach dem Ende des Kommunismus. Die 20 Plakate umfassende Ausstellung kann beim Verein Saarpfalzkultur e.V. besucht werden.

Der Fall der Sowjetunion und das damit verbundene Ende des Kommunismus vor fast 30 Jahren führte für die Menschen im Osten Europas zu massiven gesellschaftlichen Veränderungen, die bis heute andauern. Die von Jan C. Behrends vom Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung (ZZF) in Potsdam konzipierte Ausstellung wirft ein Schlaglicht auf genau diesen Wandel, den die fünfzehn postsowjetischen Staaten seitdem durchlaufen haben.

In Zusammenarbeit mit dem Kurator Ulrich Mählert hat er für die Ausstellung über 120 Fotos ausgewählt, die auf 20 Plakaten unter dem Titel „Postsowjetische Lebenswelten aufbereitet werden. Herausgeber sind die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur sowie die Internetplattform dekoder.org.

Die Vorsitzende von Saarpfalzkultur e.V. Vivien Rupp freut sich, dass die Plakate in den kommenden Wochen Ihren Platz in St. Ingbert finden werden: „Es ist wichtig, dass wir uns der Vergangenheit im Osten stellen, denn seit der Wiedervereinigung spielen diese Entwicklungen umso mehr eine Rolle im Einigungsprozess“.

Die Ausstellung endet am 15. Oktober in den Räumlichkeiten von Saarpfalzkultur e.V. in der Spitalstraße 1-3 in St. Ingbert. Auch interessierte Schulklassen sind herzlich eingeladen während der Öffnungszeiten dienstags von 10 – 14 Uhr sowie freitags von 14 – 18 Uhr vorbeizukommen. Hierbei wird jedoch um eine Voranmeldung per Mail an info@saarpfalzkultur.de oder telefonisch unter 06894 966 59 44 zu den Bürozeiten gebeten.

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