Foto: Friedel Simon
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Das Team des Römermuseums in Homburg-Schwarzenacker bietet im September einen römischen Kochworkshop an.

Ausschweifendes Gelage mit überschwänglichen Geschmacksexzessen? Oder kümmerliche Notwendigkeit zum Zwecke der Nahrungsaufnahme? Nun, wie so oft liegt die Wahrheit über römische Mahlzeiten irgendwo dazwischen. Eine Wahrheit also, die das Spiegelbild der römischen Gesellschaft zeichnet: Exotische Genüsse – Importwaren aus den entlegensten Gegenden des Imperium Romanum – waren der Oberklasse vorbehalten. Und die ließ es bei Wein, Weib und Gesang richtig krachen.

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Die Speisekarte der breiten Masse verdiente eher das Prädikat „überschaubar bodenständig“, wenn auch in den Geschmacks-Nuancen nicht weniger raffiniert. “So brillieren einfache antike Rezepturen mit allem, was auch die Sterneküche des 21. Jahrhunderts auszeichnet: Frische Kräuter, vitaminreiche, bereits in der Römerzeit verfügbare Obst- und Gemüsesorten der Saison aus der Region, Fleisch oder Fisch aus biologischem Anbau. Ein fantastisches Römermenü nach originalen römischen Rezepten vorzubereiten, ist ein schönes Erlebnis für die ganze Familie und alle Kochbegeisterten. Und natürlich wird anschließend ´gess, was uff de Tisch kummt´”, so Simone Abel, Leiterin der Museumspädagogik.

“Nicht nur Gast sein, sondern auch Koch. Nicht nur essen, sondern auch erfahren und verstehen, was in römischer Zeit auf den Tisch kam – das soll dieses nicht alltägliche Kochevent für unsere Besucher bereithalten”, meint Philipp Scheidweiler, Geschäftsführer der Stiftung Römermuseum.

Tipp: Ab einer Gruppengröße von 15 Teilnehmern können Interessierte ihre eigene und individuelle Veranstaltung (z. B. Vereins-, Betriebs- oder Familienfeiern) buchen.

Die Veranstaltung findet im Freilichtmuseum statt, die Teilnahmegebühr beträgt 20 Euro, ermäßigt 12 Euro. Weitere Infos gibt es im Internet unter www.roemermuseum-schwarzenacker.de oder telefonisch unter 06848/730777. Unter der genannten Nummer sind auch Anmeldungen bis zum 31. August möglich.

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